ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2001Hepatitis B: Reverse-Transkriptase-Hemmer in schweren Fällen

POLITIK: Medizinreport

Hepatitis B: Reverse-Transkriptase-Hemmer in schweren Fällen

Dtsch Arztebl 2001; 98(23): A-1530 / B-1302 / C-1218

Le

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LNSLNS Bei der Behandlung der Hepatitis B sind durch die Gabe von Reverse-Transkriptase-Hemmern deutliche Fortschritte erzielt worden. Die Substanzen wirkten auch bei Patienten, die nicht (mehr) auf Interferon ansprechen und könnten auch bei Fibrose eingesetzt werden, erklärte Prof. Hubert Blum (Freiburg) auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden. Sinnvoll sei der Einsatz auch vor Transplantation, um die Viruslast zu senken.
Bei Hepatitis C verbessert die Kombination von Interferon mit Ribavirin die Therapieerfolge auf 40 Prozent bei Genotyp I und auf mehr als 80 Prozent bei Genotyp II. Einen weiteren Fortschritt stelle pegyliertes Interfon dar, das nur einmal wöchentlich appliziert werden muss und in Kombination mit Ribavirin höhere Effizienz zeigt – beim Genotyp I beispielsweise um 50 Prozent. Le

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