ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2001Homöopathie: Nicht eine Meinung, sondern der Körper entscheidet

BRIEFE

Homöopathie: Nicht eine Meinung, sondern der Körper entscheidet

Dtsch Arztebl 2001; 98(23): A-1544 / B-1317 / C-1231

Doepp, Manfred

u dem Beitrag „Wissenschaftstheorie: Doppelblind bei alternativen Heilverfahren“ von Georg Ivanovas MD in Heft 13/2001 stellvertretend für weitere Zuschriften die folgende:
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LNSLNS Die Medizin befindet sich bezüglich der Arzneimittelwirkungen und -anwendungen in einer vorwissenschaftlichen Phase. Dr. Ivanovas schreibt richtig, dass der übliche und als wissenschaftlich anerkannte Verum-Placebo-Vergleich mit statistischem Wirkungsvergleich abstrus ist. Dies gilt nicht nur wissenschaftstheoretisch, sondern vor allem für den Einzelfall, den ein Arzt zu behandeln hat. Das Mittel, das er einsetzt, ist in seiner Indikation weder objektiviert noch indivualisiert. Stattdessen folgt die Gabe subjektiven Kriterien im Sinne einer Meinung oder Vermutung und orientiert sich allenfalls an dem Ergebnis, dass es in einer Mehrzahl von Fällen laut Meta-Analysen geholfen hat. Dennoch kann es im Einzelfall völlig falsch sein.
Demgegenüber folgt die Entscheidung über das Mittel bei der Homöopathie klaren Kriterien, bei der Anwendung einer computerisierten Repertorisierung auch objektivierbar. Die Anwendung der Meridiandiagnostik (EAV u. a.) erlaubt es zudem, dass nicht eine Meinung darüber entscheidet, was optimal wirken wird, sondern der Körper des Patienten selbst. Dieser „denkt“ allerdings nicht oberflächlich-symptomverdrängend, sondern tiefer gehend-ursächlich, so dass ein ganzheitlicher Therapieerfolg wahrscheinlich ist.
Mit dem Körper und nicht gegen den Körper handeln, und dies individuell objektiviert, das wäre wissenschaftlich.
Dr. med. Manfred Doepp, Holistic DiagCenter, Buchbichl 52, 83737 Irschenberg
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