VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(23): A-1576 / B-1348 / C-1256

EB

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LNSLNS Max-Planck-Forschungspreis – für Internationale Kooperation, Dotation: insgesamt 250 000 DM, gestiftet von der Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, an Prof. Dr. Herta Flor, Inhaberin des neu gegründeten Lehrstuhls für Neuropsychologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Die Wissenschaftlerin wird das Preisgeld für internationale Kooperationen auf den Gebieten der Schmerzforschung und der Psychobiologie von Angst, Sucht und Depression einsetzen.
Mit dem Feuerlein-Preis für Suchtforschung der Professor-Matthias-Gottschaldt-Stiftung (Dotation: 15 000 DM) wurde Privatdozent Dr. med. Andreas Heinz, leitender Oberarzt an der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, ausgezeichnet.

Jenapharm-Forschungspreis – gestiftet von der Firma Jenapharm GmbH & Co. KG, Dotation: 10 000 DM, an Dr. med. Lorenz C. Hofbauer, Marburg, und an eine Arbeitsgruppe der Mayo-Clinic in Rochester/USA. Hofbauer ist jetzt mit dem Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet worden. In der Laudatio heißt es, die Studie der Arbeitsgruppe Hofbauer habe dazu beigetragen, dass die positive Wirkung des Testosterons auf den männlichen Knochenstoffwechsel verständlicher dargestellt wurde. Die Arbeit erhärte die bisherigen Erkenntnisse und kläre wichtige Mechanismen auf.

Hexal-Förderpreis 2000 – gestiftet durch die Firma Hexal AG, Holzkirchen/Oberbayern, Zweigniederlassung in Barleben, Dotation: 10 000 DM, an Dr. med. Andreas Götte (34), Assistenzarzt an der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie im Zentrum Innere Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg. Götte ist ausgezeichnet worden in Würdigung seiner Forschungsprojekte über die elektrischen und molekularbiologischen Aspekte des Vorhofflimmerns. Er führt seine Forschungsarbeiten in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie und dem Institut für Experimentelle Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Magdeburg durch.

Preis Neurologische Wissenschaften – verliehen durch den Verein zur Förderung der Neurologischen Wissenschaften Frankfurt/Main e.V., gestiftet durch die Firma Janssen-Cilag AG, an drei Preisträger, und zwar an Dr. med. Jörg Kraus, Neurologische Klinik, Universität Gießen, für seine Arbeit „ICAM-1, ICAM-3 und CD45RA in Liquor cerebrospinalis und Blut als Aktivitätsparameter bei der multiplen Sklerose“, an Privatdozentin Dr. med. Kathrin D. Geiger, Edinger Universität, Universität Frankfurt am Main (Neuronal infection with Epstein-Barr-Virus [EBV] in brains of HIV-infected patients“), und an Dr. med. Ansgar Brambrink, Klinik für Anästhesiologie der Universität Mainz („Tolerance-inducing dose of 3-nitropropionic acid modulates bcl-2 and bax balance in the rat brain: a potential mechanism of chemical preconditioning“).

ESPID und Wyeth Lederle Award – verliehen durch die Europäische Gesellschaft für Pädiatrische Infektionskrankheiten (Espid) am 27. März in Istanbul, an die griechische Kinderärztin Helen Maltezou, tätig an der P.- und A.-Kyriakou-Kinderklinik, Athen, in Würdigung ihrer Forschungsarbeit zum kindlichen Q-Fieber.

Fortbildungspreis – verliehen durch die Frauenärztliche Bundesakademie, Dotation: 5 000 DM, an Prof. Dr. med. Alexander T. Teichmann, Aschaffenburg, in Würdigung seiner Schriftleiterarbeit im Seminarteil der Fachzeitschrift „Frauenarzt“. Der Innovationspreis des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V., Dotation: 5 000 DM, gestiftet von der Firma Schering AG, Berlin, der seit 1999 verliehen wird, ging an Prof. Dr. med. Wolfgang Holzgreve, Basel, in Würdigung der Etablierung des von ihm entwickelten EUMOM-Konzeptes im deutschsprachigen Raum.

Tierschutzförderpreis – verliehen durch die Erna-Graff-Stiftung, Berlin, Dotation: 5 000 DM, an Dr. med. vet. Marion Krug, Tierärztin am Paul-Ehrlich-Institut in Langen/Hessen, in Würdigung ihrer Dissertation, in der sie sich mit den Nebenwirkungen nach Impfungen von Schweinen befasste. Die Wissenschaftlerin hatte unter anderem festgestellt, dass Impfstoffe gegen bakterielle Erkrankungen der Luftwege und des Darmes deutliche Krankheitserscheinungen wie Fieber und Kreislaufschwäche hervorrufen können.

Journalistenpreise für Osteoporose – gestiftet von der Firma Aventis Pharma und Procter & Gamble Pharmaceuticals Germany GmbH, zwei Preise, dotiert jeweils mit 10 000 DM. Preisträgerin in der Kategorie „Fachpresse“ ist Hannelore Gießen, die einen Artikel zum Thema „Osteoporose im Griff“ verfasste, der in der Zeitschrift „Die PTA in der Apotheke“ veröffentlicht wurde. Apothekerin Gießen arbeitet seit 1980 als freiberuflich tätige Journalistin und schreibt sowohl für die pharmazeutische Fach- als auch für Patientenzeitschriften. In der Kategorie „Publikumspresse“ wurde Dr. rer. nat. Susanne Krämer für ihren Artikel „Osteoporose – So halten Sie Ihre Knochen fit und gesund“ ausgezeichnet. Der Beitrag wurde in der Zeitschrift „Bio“ veröffentlicht. EB
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