ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2001Euro-Umstellung: Keine höheren Prämien

Versicherungen

Euro-Umstellung: Keine höheren Prämien

Dtsch Arztebl 2001; 98(23): [78]

rco

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LNSLNS Die Versicherungen werden nach Einschätzung der Unternehmensberatung Mummert & Partner die Kosten für die Euro-Umstellung nicht auf den Verbraucher abwälzen. „Wir rechnen nicht damit, dass es zu Prämienerhöhungen kommt“, sagte Christiane Bethge von Mummert & Partner. Auf die Versicherungsbranche kämen Kosten in Höhe von etwa 1,2 Milliarden Euro (2,35 Mrd. DM) zu. Die Verbraucher könnten aber aufatmen: Versicherungssummen würden zugunsten von Kunden auf den vollen Euro aufgerundet. Selbstbehalte – etwa in der Rechtsschutzversicherung, der privaten Kran­ken­ver­siche­rung oder der ärztlichen Haftpflichtversicherung – würden abgerundet, Beiträge centgenau umgestellt.
Zusätzlich zu den geänderten Verträgen kommen auch neue Produkte infolge der Euro-Einführung auf den Markt, so zum Beispiel Lebensversicherungen in Fremdwährungen (US-Dollar oder Schweizer Franken). Damit reagieren die Versicherungen auf Ängste vor einer stärker werdenden Inflation. Durch die einheitliche Währung wird das Produkt Versicherung innerhalb des Euro-Raumes transparenter und vergleichbarer. Somit wird es ausländischen Versicherungsunternehmen leichter fallen, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. rco
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