ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2001Kinderkrankenhaus: Keine kleinen Erwachsenen

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Kinderkrankenhaus: Keine kleinen Erwachsenen

Dtsch Arztebl 2001; 98(24): A-1580 / B-1352 / C-1260

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LNSLNS Anpassung der DRGs an Kindermedizin gefordert
Der höhere Aufwand bei der Behandlung und Pflege von Kindern im Krankenhaus spiegele sich in der australischen DRG-(Diagnosis Related Groups)Systematik nicht wider. Das erklärte Jochen Scheel, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V., (GKind), auf einer Fachtagung in Bielefeld. „Kinder und Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen.“ Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus 23 Fachgesellschaften, beschäftigt sich mit der Anpassung des DRG-Systems an die Besonderheiten der Kinder- und Jugendmedizin bis zur Einführung 2003. Sie fordert unter anderem die Aufteilung in Altersgruppen; nicht weniger DRGs als für Geriatrie-Patienten vorgesehen sind, das heißt mindesten 72 Fallgruppen. Kinderklinikspezifische Zu- und Abschläge, die den höheren Personalaufwand berücksichtigten, seien erforderlich. Kinder und Jugendliche benötigten soziale Betreuung und mehr Pflege; medizinische Verfahren seien aufwendiger. Die Besonderheiten von Perinatal- und Neonatalzentren müssten ebenfalls berücksichtigt werden. Infos im Internet: www. gkind.de


Kinder benötigen soziale Betreuung und mehr Pflege.
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