ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2001Diskussion über pränatale Diagnostik gefordert

POLITIK

Diskussion über pränatale Diagnostik gefordert

Dtsch Arztebl 2001; 98(24): A-1588 / B-1360 / C-1264

Klinkhammer, Gisela

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LNSLNS Die Bundes­ärzte­kammer, die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind sich einig: Aktive Sterbehilfe lehnen sie klar ab. Diese widerspräche dem ärztlichen Ethos und dem christlichen Verständnis vom Menschen. Bei einem Gespräch am 28. Mai in Bonn unter Leitung des Präsidenten der Bundes­ärzte­kammer, Jörg-Dietrich Hoppe, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, und dem Vorsitzenden des Rates der EKD, Präses Manfred Kock, bestand auch Einigkeit darüber, dass die PID nicht losgelöst von der pränatalen Diagnostik gesehen werden könne. Die Pränataldiagnostik werde heute schon vorwiegend zur Selektion genutzt, hieß es. Durch die Diskussion über die Präimplantationsdiagnostik müsse eine intensivere Auseinandersetzung und Aufklärung über die allgemeine Pränataldiagnostik angestoßen werden, forderten Bundes­ärzte­kammer und die Vertreter der Kirchen. Kli
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