THEMEN DER ZEIT

Die Versorgungswege

Dtsch Arztebl 2001; 98(24): A-1601 / B-1351 / C-1265

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LNSLNS Hörgeräte werden auf verschiedenen Wegen vertrieben: Bei der traditionellen Versorgung verordnet der HNO-Arzt dem Patienten ein Hörgerät. Der Hörgeräteakustiker nimmt einen Ohrabdruck, wertet das Resthörvermögen aus, schlägt Geräte vor und passt diese an.
Bei der verkürzten Versorgung nimmt der HNO-Arzt ergänzend zu den Hörkenndaten einen Ohrabdruck und besorgt ein passendes Hörgerät bei einem Direktanbieter. Zwei Firmen bieten als Direktanbieter Hörgeräte per Versandhandel (Sanomed Medizintechnik, Hamburg) beziehungsweise mit ergänzender Online-Feineinstellung (auric Hörsysteme, Rheine) an. Diese Direktanbieter fertigen das Hörgerät individuell nach den ärztlichen Angaben und schicken es dann an den Arzt, der es dem Patienten einsetzt. Bei der Online-Versorgung wird abschließend in der Arztpraxis eine Datenverbindung zwischen dem im Ohr des Patienten befindlichen Hörgerät und der Akustikfirma aufgebaut, um das Gerät entsprechend den Angaben des Kunden nachzuregeln. Den zusätzlichen Arbeitsaufwand des Facharztes bei der Geräteabgabe (etwa eine Stunde) vergüten die Direktlieferanten mit 150 DM bis 250 DM je Hörgerät.
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