ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2001Rauchen: Erkennbare Widersprüche

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Rauchen: Erkennbare Widersprüche

Dtsch Arztebl 2001; 98(24): A-1608 / B-1379 / C-1282

Maes, Hans-Joachim

Zu dem Leserbrief „Korrektur“ von Dr. Mohammad Akhter und Dr. Allan Jones in Heft 16/2001, der sich auf den Beitrag „WHO-Aktion gegen Tabak: Mit Tricks zum Ziel“ von Hans-Joachim Maes in Heft 49/2000 bezog, antwortet der Autor:
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LNSLNS Akhter/Jones schreiben, es sei von mir „behauptet“ worden, die „American Public Health Association (APHA) habe sich nicht zugunsten der „Framework Convention on Tobacco Control“ ausgesprochen. Eine solche Formulierung findet sich nicht in meinem Text. Ich hatte geschrieben, die APHA habe keine „Submission“ abgegeben. Dies ist korrekt. Die APHA hatte der WHO keine Submission übermittelt.
Akhter/Jones schreiben weiter, die Stellungnahme der APHA sei in eine der „WFPHA“ (World Federa-tion of Public Health Associations) „eingeschlossen“ gewesen. Dieses erscheint mir eine nun schon bösartige Irreführung. In der Submission der „WFPHA“ findet sich lediglich der Hinweis, Herr Akhter sei Direktor der APHA und er oder ein von ihm Bestimmter würden für die WFPHA (nicht etwa die APHA) in Genf auftreten. Kein Wort/Satz davon, eine APHA-Submission sei in die der WFPHA „eingeschlossen“. Manche WHO-Kooperateure, in diesem Fall Akhter/Jones, scheinen unabhängige Beobachter für zu dumm zu halten, offensichtliche Widersprüche zu erkennen. Ein „Einschluss“ einer Submission in eine andere war nach den Regeln, die sich die WHO selbst gesetzt hatte, schlichtweg unmöglich.
Die WHO hat, wie von mir seinerzeit beschrieben, mit Tricks gearbeitet. Nunmehr ist von mir eine jedem nachvollziehbare Dokumentation erschienen, mit der dies belegt wird (CD: „WHO Scandal Tobacco Free Initiative“, ISBN: 3-934018-03-3, 98 DM).
Hans-Joachim Maes, W + D GmbH, Saatwinkler Damm 42 a, 13627 Berlin
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