ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2001Psychotherapie: Ärztliche Solidarität, quo vadis?

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Psychotherapie: Ärztliche Solidarität, quo vadis?

Dtsch Arztebl 2001; 98(24): A-1609 / B-1380 / C-1283

Brandes, Christoph

Zu der Meldung „Geeigneter Behandler – Der Psychotherapie-Informations-Dienst hilft“ in Heft 16/2001:
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LNSLNS . . . Es ist schon bemerkenswert, wie schnell „Das Organ der Ärzteschaft“ bereit ist, dem in der Öffentlichkeit schon weit fortgeschrittenen Prozess der automatischen Zuordnung von Psychotherapie und Psychologen Vorschub zu leisten – und das in einer Zeit, in der die Bedeutung psychosomatischer Zusammenhänge ernsthaft doch wohl kaum mehr angezweifelt werden kann. Ärztliche Kollegialität, ärztliche Solidarität, quo vadis? Da bleibt mir eigentlich nur noch zu hoffen, dass diejenigen Kollegen nicht gänzlich aussterben, die es nicht nötig haben, sich von „Psychologinnen geeignete Psychotherapeuten heraussuchen“ zu lassen, sondern die sich trauen, mit ganzheitlich psycho&somatisch ausgebildeten Fachärzten zusammenzuarbeiten. Andernfalls werde ich viel Zeit haben, der Phantasie nachzuhängen, was wohl wäre, wenn auch die Heilpraktiker . . .
PS: Ist die Bezeichnung „Behandler“ historisch nicht allzu sehr belastet?
Dr. med. Christoph Brandes, Am Wolfskopf 2, 34130 Kassel
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