ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2001Ausstellung: „Gewissenlos – Gewissenhaft“

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Ausstellung: „Gewissenlos – Gewissenhaft“

Dtsch Arztebl 2001; 98(25): A-1648 / B-1416 / C-1312

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LNSLNS Stadtmuseum Erlangen beschäftigt sich mit
Menschenversuchen in Konzentrationslagern.
Wie konnten Ärzte so etwas tun? Diese Frage stellt man sich, wenn man eine KZ-Gedenkstätte betritt. Auf der Suche nach einer Antwort geht die Ausstellung „gewissenlos – gewissenhaft“, die bis 29. Juli im Stadtmuseum Erlangen zu sehen ist, den Voraussetzungen nach, die es Ärzten erlaubten, am Menschen zu experimentieren. Die Ausstellungseröffnung war gleichzeitig auch der inoffizielle Auftakt des IPPNW-Kongresses „Medizin und Gewissen“, der Ende Mai in Erlangen stattfand. Die Ausstellung zeigt zeitgenössische Fotografien, Dokumente und Objekte aus Gedenkstätten, Archiven und Museen in Deutschland, Frankreich, Israel und den USA. Die Leiden der Opfer werden ebenso dokumentiert wie das Vorgehen der Täter, „die diese Versuche an den ihnen ausgelieferten Menschen aus Ehrgeiz und Geltungssucht, Sadismus und Gewissenlosigkeit durchführten“, so das Stadtmuseum Erlangen. Informiert wird auch über den Umgang mit den Tätern und das weitere Schicksal der Opfer nach 1945. Informationen:
www. gesch.med.uni-erlangen.de
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