ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2001Alkoholismus: 50 Jahre Al-Anon

AKTUELL

Alkoholismus: 50 Jahre Al-Anon

Dtsch Arztebl 2001; 98(25): A-1650 / B-1418 / C-1314

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Hilfe für Angehörige und Freunde von Alkoholikern
Seit 50 Jahren bietet Al-Anon Angehörigen und Freunden von Alkoholikern Hilfe zur Selbsthilfe. Die weltweit größte Selbsthilfegemeinschaft dieser Art hat mehr als 30 000 Gruppen; davon etwa 960 in Deutschland.
Hinter den 1,6 Millionen Alkoholikern in Deutschland verbirgt sich eine viel höhere Zahl von Angehörigen, die genauso Beistand und Rat wie die Alkoholiker selbst brauchen. Doch sie leiden oft im Stillen und werden häufig erst durch psychosomatische Beschwerden auffällig. Bei Al-Anon können sie Hilfe und Verständnis erfahren und durch den Austausch von Erfahrungen Kraft und Hoffnung schöpfen. Dabei ist Al-Anon weder an eine Organisation noch an eine Religion gebunden; es gibt keine Mitgliedsbeiträge oder Gebühren; die Teilnehmer bleiben anonym.
Hervorgegangen sind die Gruppen aus der Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker. 1951 erkannten Familienmitglieder von Alkoholkranken, dass sie selbst Hilfe benötigen. Inzwischen gibt es auch für Kinder und jugendliche Angehörige von Alkoholikern Selbsthilfegruppen, die Alateen-Gruppen. Nähere Informationen beim Zentralen Dienstbüro der Al-Anon Familiengruppen in Essen, Telefon: 02 01/77 30 07 oder im Internet unter www.al-anon.de


Die Teilnehmer an den Al-Anon-Treffen bleiben anonym.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema