ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2001Radargeräte: Krank durch Strahlung

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Radargeräte: Krank durch Strahlung

Dtsch Arztebl 2001; 98(26): A-1716 / B-1452 / C-1352

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LNSLNS Scharping verspricht Entschädigung für Soldaten.

Eine von Verteidigungsminister Rudolf Scharping eingesetzte Untersuchungskommission kommt zu dem Ergebnis, dass die Radargeräte der Bundeswehr bis in die 70er-Jahre nicht immer hinlänglich abgesichert waren, Sicherheitsvorschriften nicht ausreichend waren oder aber nicht ausreichend beachtet wurden. Die Kommission empfahl daher dem Minister, die Anerkennungsverfahren bei den von Strahlenschäden betroffenen Soldaten hinsichtlich einer Entschädigung und Versorgung zügig abzuwickeln.
Bisher haben rund 250 aktive und ehemalige Soldaten Anträge auf Anerkennung einer Wehrdienstbeschädigung wegen ihrer Tätigkeit an Radargeräten gestellt. Über die Gesamtzahl der zur Bedienung, Prüfung und Wartung von Radargeräten eingesetzten Soldaten gibt es keine exakten Angaben; auch für die Zahl der inzwischen verstorbenen oder schwer erkrankten „Radarsoldaten“ liegen zurzeit nur Schätzungen vor.
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