ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2001Drogen: Jahrelange Bemühungen konterkariert

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Drogen: Jahrelange Bemühungen konterkariert

Dtsch Arztebl 2001; 98(26): A-1738 / B-1492 / C-1384

Fritze, J.

Zu dem „Seite eins“-Beitrag „Sucht- und Drogenbericht 2000: Die dritte Front“ von Dr. med. Eva A. Richter in Heft 18/2001:
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LNSLNS Es ist zu begrüßen, dass das DÄ an herausragender Stelle den Bericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung aufgreift. Dass allerdings Frau Dr. Richter quasi im selben Atemzug mit illegalen Drogen die Antidepressiva unter der Überschrift „Riskant ist auch der Umgang mit Medikamenten“ nennt und der „dritten Front“ zuordnet, wirft Fragen auf, die wir nicht zu stellen wagen, und konterkariert die jahrelangen Bemühungen unter anderen der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), die Unterversorgung der depressiv Kranken mit Antidepressiva zumindest zu mildern. Wie der Stellungnahme der DGPPN gegenüber dem Sachverständigenrat zur Frage der Unter-, Über- und Fehlversorgung (www.dgppn.
de) zu entnehmen, hat die Unterversorgung mit Antidepressiva unverändert bedrückende Ausmaße.
Prof. Dr. med. J. Fritze, Asternweg 65, 50259 Pulheim
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