ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2001Budgetierung: Viel heiße Luft

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Budgetierung: Viel heiße Luft

Dtsch Arztebl 2001; 98(26): A-1740 / B-1494 / C-1386

Horn, Jürgen

Zu dem Beitrag „Ablösung der Arzneimittelbudgets: Ulla Schmidt macht Ernst“ von Sabine Rieser in Heft 20/2001:
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LNSLNS Was rechtfertigt eigentlich die Vorschusslorbeeren für die neue Ge­sund­heits­mi­nis­terin? Erste Ansätze für eine zukunftsweisende Neugliederung des maroden Gesundheitssystems? Spielraum für mehr Eigeninitiative und Eigenvorsorge? Nutzung des Wachstumspotenzials im Gesundheitsmarkt, um der Wirtschaft Impulse zu verleihen? Fehlanzeige! Stattdessen wird die alte Vollkasko-Mentalität durch die Illusion genährt, der Arzt könne nach Ablösung der Arzneimittelbudgets wieder „alles“ verschreiben. Und natürlich soll es weiterhin die volle ärztliche Leistung zum floatenden Punktwert geben.
Dass unsere Ärztefunktionäre artig applaudieren, weil sie bei der Verteilung des Mangels wieder etwas mitmischen und hier etwas mehr ausgeben dürfen, wenn es dort wieder eingespart wird, zeigt, dass Frau Schmidt eines wirklich gut kann: viel heiße Luft publikumswirksam verpacken.
Dr. med. Jürgen Horn, Jakob-Rumpf-Straße 7, 35510 Butzbach
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