ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2001Schenkelhalsfrakturen in Deutschland: Prävention, Therapie, Inzidenz und sozioökonomische Bedeutung

MEDIZIN

Schenkelhalsfrakturen in Deutschland: Prävention, Therapie, Inzidenz und sozioökonomische Bedeutung

Dtsch Arztebl 2001; 98(26): A-1751 / B-1502 / C-1394

Minne, Helmut W.; Pfeifer, Michael; Wittenberg, Ralf; Würtz, Ralf

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LNSLNS Zusammenfassung
Schenkelhalsfrakturen zählen zu den schwerwiegendsten Spätkomplikationen der Osteoporosen. Die vorliegende Untersuchung beruht auf einer Datenanalyse in Zusammenarbeit mit überregionalen Betriebskrankenkassen. Bezogen auf das Jahr 1996 wird aufgrund einer Stichprobe aus 1 648 000 Versicherten eine jährliche Frakturinzidenz von 135 800 errechnet. Die Kosten belaufen sich im ersten Jahr nach Fraktur auf durchschnittlich 39 700 DM pro Patient, beziehungsweise 5,4 Milliarden DM für Deutschland. Die Supplementation mit Vitamin D und Calcium führt zu einer Wiederherstellung der Knochenqualität durch Supprimierung des sekundären Hyperparathyreoidismus und über eine Verbesserung der neuromuskulären Koordination mit Verminderung der Körperschwankung zu einer Abnahme des Risikos für Hüftfrakturen. Die Behandlung mit modernen Bisphosphonaten erhöht die Knochenfestigkeit und reduziert das Risiko für Hüftfrakturen, während die Hüftprotektoren die Energie eines Sturzes absorbieren und dadurch den Bruch des Schenkelhalses verhindern. Die orthopädisch-chirurgische Therapie umfasst die Versorgung mittels dynamischer Hüftschraube (DHS) und Marknagelung bei pertrochantären Frakturen, die Osteosynthese bei medialen Schenkelhalsfrakturen vom Typ Pauwels I sowie die Totalendoprothese (TEP) bei Patienten über 65 Jahren und bei bereits vorbestehenden Gelenkarthrosen.

Schlüsselwörter: Prävention, Inzidenz, sozioökonomische Bedeutung, Schenkelhalsfraktur, Osteoporose

Summary
Hip Fractures in Germany
Hip fractures are among the worst complications of osteoporosis. This study was conducted in co-operation with the health insurance system of German „Betriebskrankenkassen“ to determine incidence and socio-economic aspects of fracture of the proximal femur. In 1996, the data of 1 648 000 insured persons were analyzed and an annual incidence of 135 800 hip fractures was calculated. The average costs per case were 39 700 DM and totaled 5.4 billion DM for Germany. Supplementation with calcium and vitamin D restores bone quality through suppression of secondary hyperparathyroidism and decreases the risk of falling through improvement of neuromuscular co-ordination and body sway and may lead to a reduction of hip fractures. Treatment with modern bisphosphonates increases bone strength and results in a reduction of hip fracture risk. Hip protectors absorb energy during a fall and thereby
reduce hip fracture risk. Surgical treatment consists of total hip replacement in patients 65 years of age or older or in patients with arthrosis of the hip.

Key words: prevention, hip fracture incidence, socio-economic aspects, osteoporosis


Schenkelhalsfrakturen und Wirbelkörperfrakturen zählen zu den häufigsten Spätkomplikationen der Osteoporosen und tragen in nicht unerheblichem Ausmaß zu Morbidität und Mortalität der Erkrankung bei. Nach einer Schweizer Untersuchung von Schürch et al. 1996 versterben 10 bis 15 Prozent der Betroffenen innerhalb des ersten auf das Frakturereignis folgenden Jahres und etwa 20 bis 30 Prozent der Patienten bleibt versorgungspflichtig invalide (31).
Besonders bedroht sind Patienten mit Osteoporose, wenn es gehäuft zu hilflosen Stürzen kommt. Beim Sturz auf den Rücken steigt das Risiko, einen Oberschenkelbruch zu erleiden auf das Doppelte. Beim Sturz auf die Seite mit Aufprall des ungeschützt unter der Haut liegenden Trochanter major auf harten Untergrund, steigt das Risiko
eines Oberschenkelhalsbruchs um ein Vielfaches. Zu den Risikofaktoren für das Stürzen zählen der Vitamin-D-Mangel (24, 25), die Einnahme von Schlafmitteln, Sehstörungen, bereits eingetretene Schädigungen im Bereich des Bewegungsapparats und neurologische Krankheiten, die zu einer Störung der Bewegungskoordination geführt haben. Bei allen Untersuchungen zeigt sich jedoch, dass der für die Osteoporose typische Verlust des Knochenmineralgehalts entscheidender Risikofaktor für das mit zunehmendem Alter gehäuft auftretende Frakturereignis bleibt (5, 8). Die Osteoporosen werden somit zu einem sozialmedizinischen Problem und führen zu einer erheblichen Belastung der sozialen Sicherungssysteme.
Genauere Daten zur Häufigkeit der Schenkelhalsfraktur und der dadurch entstehenden Kosten stehen allerdings für Deutschland nicht oder nur unzureichend zur Verfügung. In der Vergangenheit wurden überwiegend Hochrechnungen aufgrund epidemiologischer Daten aus Ländern mit ähnlicher Bevölkerungsstruktur auf Deutschland übertragen. Ringe beispielsweise übertrug Berechnungen aus den Niederlanden auf Deutschland und kam 1985 für die damaligen alten Bundesländer auf eine jährliche Frakturinzidenz von 50 000 (28).
Einen anderen Weg wählten Cöster et al. 1994 (4). Sie untersuchten in Düren retrospektiv die Krankenakten der Patienten mit Schenkelhalsfrakturen in allen drei Krankenhäusern der Stadt und kamen für 1989, bezogen auf die alten Bundesländer, zu einer jährlichen Frakturinzidenz von 70 000. Die untersuchten Einwohner wurden als repräsentativ bezüglich Altersstruktur und sozialer Herkunft für die Bevölkerung der damaligen Bundesrepublik angesehen. Die Autoren dieser Untersuchung wiesen aber bereits darauf hin, dass zum Teil erhebliche regionale und geographische Unterschiede hinsichtlich Frakturinzidenzen bestehen können.
Dies wird zumindest für die Prävalenz der Wirbelkörperdeformierungen im Rahmen der EVOS-Studie bestätigt (23). Je nach Lebensalter und Region schwankt die Häufigkeit der Wirbelkörperverformungen in Deutschland zwischen 9,9 und 24,7 Prozent bei Frauen und zwischen 12,8 und 18,1 Prozent bei Männern (23).
Zum Ausgleich regionaler Unterschiede in der Häufigkeit, sowie zur
Ermittlung entstehender Kosten der Schenkelhalsfrakturen in Deutschland analysierten die Autoren zusammen mit überregional tätigen Betriebskrankenkassen die Daten der Versicherten des Jahres 1996. Diese Arbeit enthält neue und bislang nicht publizierte Daten zu Inzidenz und Folgekosten der Schenkelhalsfrakturen in Deutschland.
Material und Methoden
Alle Versicherten einzelner, überregional tätiger Betriebskrankenkassen des Jahres 1996 (1 648 000 Versicherte, entsprechend 2,0 Prozent der gesamten deutschen Bevölkerung) wurden in die Untersuchung aufgenommen. Da keine Einsicht in die jeweiligen Krankenakten möglich war, wurde zur Sicherung der Diagnose Oberschenkelhalsbruch die ICD-Klassifikation in ihrer neunten Revision (Nr. 820: Fractura colli femoris) herangezogen. Die Ermittlung der „Fälle“ beruhte auf Entlassungsdiagnosen, wobei zur Vermeidung von Doppelzählungen zusätzlich das Geburtsdatum erhoben wurde. Bei gleichem Geburtsdatum wurde zusätzlich die Postleitzahl des Wohnorts herangezogen. Anschließend wurden die Versicherten aufgrund der Postleitzahl ihres Wohnorts in zehn Regionen Deutschlands eingeteilt und, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen (< 40 Lebensjahre, 40 bis 65 Lebensjahre und über 65 Lebensjahre) und Geschlecht, dargestellt (Tabelle 1).
Entsprechend der jeweiligen deutschen Bevölkerungsstruktur von 1996 (32) wurde die Inzidenz der Schenkelhalsfrakturen (pro 100 000 Einwohner) bei über 65-Jährigen bezogen auf Geschlecht und Postleitzahl des Wohnorts ermittelt (Tabelle 2). Zum internationalen Vergleich wurden die alters- und geschlechtsbezogenen Häufigkeiten der Schenkelhalsfrakturen bei Personen über 35 Jahren berechnet und ähnlich dem Vorgehen von Riggs und Melton 1995 (22) standardisiert auf die Bevölkerungsstruktur der USA in Tabelle 3 zusammengestellt. Dies erlaubt den unmittelbaren Vergleich der Inzidenz von Schenkelhalsfrakturen in verschiedenen Ländern beziehungsweise geographischen Regionen (Tabelle 3).
Zur Analyse der Folgekosten nach Schenkelhalsfraktur wurden zehn Indexfälle zufällig ausgewählt und die Leistungen der Kran­ken­ver­siche­rung nach Kosten der akuten, stationären Krankenhausversorgung, der Anschlussheilbehandlung (AHB), der häuslichen Krankenpflege, der Transport- und Fahrtkosten, der Heilgymnastik und Massagen sowie der notwendig werdenden Hilfsmittelversorgung getrennt ausgewertet (Tabelle 4). Die Leistungen der Pflegeversicherung wurden als vorübergehende Leistungen und als dauerndes monatliches Pflegegeld erfasst, wobei die monatlichen Zahlungen der Pflegeversicherung bis einschließlich Dezember 1997 berücksichtigt wurden.
Ergebnisse
Die gesamte Anzahl der Schenkelhalsfrakturen in der randomisierten Stichprobe ist in Tabelle 1 dargestellt. In der Altersgruppe der unter 40-Jährigen traten bei 35 Männern und 67 Frauen eine Schenkelhalsfraktur auf, während in der Altersgruppe der über 65-Jährigen bereits 586 Männer und 1 864 Frauen ein derartiges Frakturereignis erlitten. Insgesamt wurden für das Jahr 1996 bei den 1 648 000 Versicherten 2 726 Schenkelhalsfrakturen gezählt, was einer jährlichen Rohinzidenz von 0,16 Prozent entspricht. Bezogen auf die gesamte deutsche Einwohnerzahl von 82 012 Millionen errechnet sich somit eine Häufigkeit von 135 800 Schenkelhalsfrakturen für das Jahr 1996.
Die Analyse nach verschiedenen Regionen in Deutschland zeigt dann allerdings, dass dieser durchschnittlichen Rohinzidenz eine regional unterschiedliche Häufigkeitsverteilung zugrunde liegt (Tabelle 2). Überdurchschnittliche Häufigkeiten finden sich in den Regionen mit den Postleitzahlen 60... bis 69..., sowie in den Regionen 30... bis 39... und 10... bis 19... Dies entspricht in etwa den deutschen Mittelgebirgen und der nördlichen Hälfte der neuen Bundesländer. Im Gegensatz hierzu ergeben sich unterdurchschnittliche Häufigkeiten für die südlichen Bundesländer sowie die norddeutsche Küstenregion.
Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass die in Deutschland ermittelten Inzidenzen der Schenkelhalsfrakturen eher den Häufigkeiten in Schweden und Norwegen entsprechen als den angelsächsischen Ländern und deutlich höher liegen als beispielsweise in der Mittelmeerregion (Italien) oder Asien (Tabelle 3).
Die durchschnittlichen Kosten dieser Frakturen sind anhand von zehn zufällig ausgewählten Indexfällen in Tabelle 4 dargestellt. Demnach belaufen sich die Kosten für die akute stationäre Versorgung einer Schenkelhalsfraktur auf 22 026 DM, und die Ausgaben für die Anschlussheilbehandlung und häusliche Krankenpflege auf zusammen 5 155 DM. Monatliche Pflegeleistungen wurden in sechs Fällen gewährt und bis einschließlich Dezember 1997 erfasst. In einem Fall wurde die Höchstleistung der Pflegeversicherung von 2 800 DM gezahlt, sodass von einer Pflegestufe 3 auszugehen ist. Die durchschnittlichen Gesamtkosten liegen bei 39 705 DM pro Fallbeispiel.
Unter Berücksichtigung der geschätzten Häufigkeit von 135 800 Schenkelhalsfrakturen sind somit Folgekosten in Höhe von 5,4 Milliarden DM für die Versorgung der Patienten mit Schenkelhalsfrakturen für das Jahr 1996 entstanden.
Diskussion
Die vorliegende Untersuchung stützt sich auf eine Stichprobe von 2,0 Prozent der gesamten deutschen Bevölkerung und berücksichtigt über den Bundesverband der Betriebskrankenkassen alle Regionen Deutschlands. Die Autoren haben keinen Anlass zu der Annahme, dass die Struktur der Versicherten der untersuchten Betriebskrankenkassen wesentlich von der Struktur der deutschen Bevölkerung abweicht. Diese Einschätzung wird durch einen Vergleich der Strukturdaten der Mitglieder der Betriebskrankenkassen mit den Mitgliedern der gesamten gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung unterstützt. So betrug zum Beispiel 1996 das Durchschnittsalter der Mitglieder der Betriebskrankenkassen 40,7 Jahre (39,7 Jahre bei allen gesetzlichen Krankenkassen), der Anteil der Rentner und Rentnerinnen 30,4 Prozent (29,6 Prozent), der Leistungen je Mitglied 3 960 DM (3 794 DM) und der Krankenhausfälle pro Mitglied 0,24 (0,23) (32).
Die gegenüber den Schätzungen von 1989 (4) und 1985 (28) deutlich angestiegene Zahl der Schenkelhalsfrakturen lässt sich überdies durch die Vereinigung Deutschlands mit gestiegener Bevölkerungszahl und zum anderen über die weltweit beobachtete Zunahme der Schenkelhalsfrakturen erklären (10).
1989 wurden in der Stadt Düren unter 82 000 Einwohnern insgesamt 95 Schenkelhalsfrakturen gezählt (4). Bezogen auf eine Bevölkerungszahl von 82 Millionen würden sich somit retrospektiv 95 000 Schenkelhalsfrakturen für 1989 errechnen, wobei diese Stichprobe nur 0,1 Prozent der gesamten Bevölkerung ausmachte und regionale Unterschiede in der Häufigkeit nicht berücksichtigt.
Der so genannte säkulare Trend, der ja nicht durch eine steigende Lebenserwartung erklärt werden kann, sondern möglicherweise durch veränderte Lebensgewohnheiten mit einer ständig steigenden Zahl von Schenkelhalsfrakturen bedingt ist, wird nach Literaturangaben auf zwei bis vier Prozent pro Jahr geschätzt (6, 21). Würde man einen jährlichen Anstieg der Frakturhäufigkeit von drei Prozent in Rechnung stellen, ließe sich dadurch eine Zunahme der Schenkelhalsbrüche von 95 000 im Jahre 1989 auf 120 000 im Jahre 1996 erklären.
Es verbleibt allerdings eine Diskrepanz von 15 800 Frakturen, die möglicherweise durch regionale Unterschiede in der Frakturhäufigkeit entsteht, die durch die Hochrechnung der Daten aus Düren nicht erfasst werden konnten. Betrachtet man die regionale Verteilung der Schenkelhalsfrakturen (Tabelle 2), so zeigt sich bei aller Vorsicht bei der Interpretation der Daten, dass die Regionen mit den Postleitzahlen 70... bis 79... und 20... bis 29..., also die süddeutschen Bundesländer Baden Württemberg und teilweise Bayern sowie die nordwestdeutsche Küstenregion tendenziell eher geringere Häufigkeiten aufweisen als die östlichen Bundesländer, die sich eher den deutlich höheren skandinavischen Inzidenzen annähern (6, 9).
Ob dies durch eine unterschiedliche Versorgung mit Vitamin D zu erklären ist (vermehrter Konsum von fettreichem Seefisch in der Küstenregion und vermehrte Sonneneinstrahlung in Süddeutschland), muss zunächst offen bleiben. Eine in den USA durchgeführte Untersuchung ergab, dass die Rate an Schenkelhalsfrakturen bei Frauen über 65 Jahren signifikant mit dem Breitengrad und der mittleren Anzahl an Sonnenstunden im Januar verknüpft war (13). Weiterhin konnte eine französische Untersuchung nachweisen, dass das Ausmaß des Vitamin-D-Mangels mit zunehmendem Breitengrad an Bedeutung gewinnt und etwa ab dem 50° nördlicher Breite ein erhebliches Ausmaß annimmt (3). Dies entspricht etwa der Höhe von Frankfurt am Main. Nach einer Untersuchung der Autoren ist der Vitamin-D-Mangel mit einer erhöhten Körperschwankung assoziiert, und im Rahmen einer randomisierten, placebokontrollierten Studie konnte durch eine Supplementation von Vitamin D und Calcium bei über 70-jährigen, ambulant behandelten Frauen eine Senkung des Sturzrisikos um die Hälfte erreicht werden (25).
Hinsichtlich der Kosten einer Schenkelhalsfraktur errechneten Schürch et al. (31) eine Summe von 50 700 Schweizer Franken, sodass die Schätzung der Autoren von 39 700 DM auch unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Preisniveaus zwischen der Schweiz und Deutschland eher als konservativ zu betrachten ist. Es ist zu beachten, dass die Abschätzung der Autoren die Leistungen der Pflegeversicherung nur im ersten auf die Fraktur folgenden Jahre mit einbezieht und davon auszugehen ist, dass diese Leistungen unter Umständen längerfristig zu erbringen sind. Bemerkenswert ist, dass die Kosten der akuten Versorgung in vier von zehn Fällen weniger als die Hälfte der gesamten Leistungen der Kran­ken­ver­siche­rung ausmachen und in fünf von zehn Fällen ein monatliches Pflegegeld gezahlt wird. Dies steht in Einklang mit Angaben aus der Literatur nach denen über ein Drittel der Patienten nach Schenkelhalsfraktur dauerhaft versorgungspflichtig invalide bleiben (31).
Zusammenfassend ist festzustellen, dass Schenkelhalsfrakturen eine deutlich höhere Inzidenz aufweisen als bisher angenommen. Sie stellen mit über 5 Milliarden DM Folgekosten eine erhebliche und steigende Belastung der Systeme der Sozialversicherung dar.
Prävention der Schenkelhalsfrakturen
Im Unterschied zu vielen anderen Bereichen der Medizin liegen besonders zur Prävention der Schenkelhalsfrakturen evidenzbasierte Studienergebnisse vor (26). So konnte zum Beispiel im Rahmen von randomisierten, prospektiven, kontrollierten und doppelblinden Studien durch eine alleinige Supplementation von Vitamin D und Calcium eine Senkung der Oberschenkelhals-frakturen bei Altenheimbewohnern um 43 Prozent erreicht werden (2). Ferner konnte durch die Gabe mit dem Bisphosphonat Alendronat bei ambulant behandleten Frauen mit bereits vorhandenen Wirbelkörperfrakturen eine Senkung des Oberschenkelhalsbruchrisikos um 51 Prozent erreicht werden (1). Neuere Studienergebnisse weisen darauf hin, dass durch eine dreijährige Behandlung mit dem Bisphosphonat Risedronat auch eine Senkung des Risikos für nichtvertebrale Frakturen um 39 Prozent (12) beziehungsweise 33 Prozent (29) möglich ist. Bei Frauen zwischen 70 und 79 Jahren und einer verminderten Knochendichte, konnte im Rahmen einer dreijährigen Behandlung mit Risedronat eine Verminderung des Risikos für Schenkelhalsbrüche um 40 Prozent dokumentiert werden (20). Durch eine weitere prospektive und randomisierte Studie konnte durch das Tragen von Hüftprotektoren bei Altenheimbewohnern eine Frakturreduktion um 56 Prozent erzielt werden. Zu Schenkelhalsfrakturen kam es in der Studiengruppe nur dann, wenn der Hüftprotektor gerade nicht getragen wurde (14, 17). Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Supplementation mit Vitamin D und Calcium zu einer Wiederherstellung der Knochenqualität durch Supprimierung des
sekundären Hyperparathyreoidismus führt und über eine Verbesserung der neuromuskulären Koordination mit Verminderung der Körperschwankung das Sturzrisiko abnimmt (24, 25). Die Behandlung mit den Bisphosphonaten Alendronat und Risedronat erhöht die Knochenfestigkeit, während die Hüftprotektoren die Energie eines Sturzes absorbieren und dadurch den Bruch des Schenkelhalses verhindern.
Orthopädisch-chirurgische Therapie
Aufgrund der hohen Behandlungskosten, der relativ hohen Ein-Jahres-Mortalität von 20 bis 25 Prozent sowie der hohen Invalidität von 20 bis 30 Prozent bei zuvor nicht pflegebedürftigen Menschen sollte das Schwergewicht bei der Behandlung der Schenkelhalsfraktur auf der Prävention mit den bereits erwähnten Maßnahmen liegen (7, 15, 27).
Tritt eine Fraktur am proximalen Oberschenkel auf, so wird immer eine stationäre Krankenhausbehandlung notwendig. Die proximale Oberschenkelfraktur stellt eine klinisch ernste Fraktur dar. Beim Auftreten einer Fraktur muss daher das Ziel der operativen Versorgung die schnellstmögliche Wiederherstellung der Mobilität sein. Hierbei ist es wichtig, Komplikationen und Sekundärschäden zu vermeiden. Die in der Regel älteren Patienten sollten daher umgehend so operiert werden, dass eine volle Belastungsfähigkeit der unteren Extremität möglich ist. Die zügige operative Versorgung senkt nicht nur die Thromboserate, sondern auch die Liegedauer. Dies ist besonders vor dem Hintergrund wünschenswert, dass in einer Studie des US Office of Technology gezeigt werden konnte, dass hiermit eine Reduktion der Krankenhausmortalität von elf Prozent im Jahre 1981 auf nur vier Prozent im Jahre 1991 erreicht werden konnte. Dieses hängt mit einer Verkürzung der Liegedauer im Krankenhaus von 20 Tagen im Jahre 1981 auf 13 Tage im Jahre 1990 zusammen (15). Dabei ist es natürlich auch möglich, dass nicht nur eine verbesserte medizinische Versorgung zu diesem Ergebnis geführt hat, sondern, dass auch durch die kürzere Liegezeit Todesfälle von dem Klinikaufenthalt in den ambulanten Bereich verlagert wurden. Eine kürzere Liegezeit wird sicherlich nicht nur aus der Sicht der Patientenversorgung, sondern wird auch vor dem Hintergrund der Fallpauschalen angestrebt. Bei der Versorgung der Schenkelhalsfrakturen stehen die operativen Verfahren im Vordergrund. Konservative Verfahren werden nur ausnahmsweise bei belastungsstabilen, eingestauchten Schenkelhalsfrakturen eingesetzt.
Bei den operativen Verfahren sind die gelenkerhaltenden und die endoprothetischen Versorgungen verfügbar. Primär ist eine gelenkerhaltende Versorgung anzustreben. Bei einem Gelenk ohne Arthrosezeichen ist die Versorgung mit gelenkerhaltenden Verfahren, wie der dynamischen Hüftschraube (DHS) oder einem Marknagel mit Hüftkomponenten das Verfahren der Wahl. Während die DHS und die Marknagelung mit Hüftkomponenten im Wesentlichen bei pertrochantären Frakturen durchgeführt werden, ist die Schraubenosteosynthese das Verfahren der Wahl bei medialen Schenkelhalsfrakturen vom Typ Pauwels 1. Bei medialen Schenkelhalsfrakturen von über 65-jährigen Patienten, oder sofern eine Reposition und Operation nicht innerhalb von acht Stunden durchgeführt wird, empfiehlt sich die operative Versorgung mittels Endoprothese. Bei Patienten, die eine Hüftgelenksarthrose oder Femurruptur aufweisen, sollte die operative Versorgung mittels Endoprothese der osteosynthetischen Versorgung vorgezogen werden. Wird bei medialen Schenkelhalsfrakturen eine operative Versorgung nicht innerhalb von acht Stunden durchgeführt, oder liegt eine subkapitale Schenkelhalsfraktur vor, so ist wie bei den Patienten, die bereits eine fortgeschrittene Osteoarthrose aufweisen, die operative Versorgung mittels Endoprothese das Verfahren der Wahl.
Bei den endoprothetischen Verfahren ist in Abhängigkeit vom Patientenalter die Versorgung nur mit einem Ersatz des Femurkopfs oder bei jüngeren Patienten mittels einer Totalendoprothese, und somit Ersatz von Femurkopf und Pfanne, indiziert.
Operativ ist es notwendig, die Patienten möglichst schnell zu mobilisieren. Dies stellt jedoch wegen der Fraktur und der Tatsache, dass ein Großteil der Patienten bereits vor der Schenkelhalsfraktur in ihrer Mobilität eingeschränkt ist, ein wesentliches Problem dar. Aufgrund der hohen Morbidität und des schlechten mentalen Status beobachteten Marottoli et al. in ihrer Studie, dass sechs Monate nach der Fraktur noch 25 Prozent der Patienten institutionalisiert waren, während 18 Prozent verstarben, sodass bei ungefähr der Hälfte der Patienten von einem nicht zufrieden stellenden Ergebnis nach einer Hüftgelenkfraktur auszugehen ist (18). Minimal traumatisierende und frühzeitige operative Versorgung lassen aber auch aufgrund der im Vorhergehenden gemachten Ausführungen nur eine begrenzte Besserung der Ergebnisse erwarten. Ebenso ist sicherlich der Einfluss einer frühzeitig, intensiven postoperativen Nachbehandlung mit Krankengymnastik, Gehschule und Bewegungsbädern dringend notwendig. Es sei abschließend nochmals hervorzuheben, dass die wichtigste Aufgabe im Umgang mit Schenkelhalsfrakturen darin besteht, durch präventive Maßnahmen die Inzidenz der Schenkelhalsfrakturen zu senken. Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass nicht selten die Fraktur das erste Symptom einer Osteoporose darstellt. Sie sollte deshalb in jedem Fall ein Anlass zu weitergehender Diagnostik mit gegebenenfalls Einleitung einer spezifischen Osteoporose-Therapie sein.

zZitierweise dieses Beitrags:
Dt Ärztebl 2001; 98: A 1751–1757 [Heft 26]

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Literaturverzeichnis, das über den Sonderdruck beim Verfasser und über das Internet (www.aerzteblatt.de) erhältlich ist.

Anschrift für die Verfasser:
Dr. med. Michael Pfeifer
Prof. Dr. med. Helmut W. Minne
Klinik „Der Fürstenhof“ und Institut für Klinische Osteologie „Gustav Pommer“
Am Hylligen Born 7, 31812 Bad Pyrmont
E-Mail: iko_pyrmont@t-online.de


1 Institut für Klinische Osteologie „Gustav Pommer“ und
Klinik „Der Fürstenhof“ (Leiter: Prof. Dr. med. Helmut W. Minne), Bad Pyrmont
2 Orthopädische Universitätsklinik (Direktor: Prof. Dr. med. Jürgen Krämer), Bochum
3 Energie BKK, Hannover



´Tabelle 1
Schenkelhalsfrakturen in einer Stichprobe aus 1 648 Millionen Versicherten der Betriebskrankenkassen, aufgeschlüsselt nach Alter, Geschlecht und Postleitzahl des Wohnorts bezogen auf das Jahr 1996.
Postleitzahl < 40 Lebensjahre 40–65 Lebensjahre > 65 Lebensjahre alle Altersgruppen
Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt
00... – 09...  1 15  16  4 21  25  61 198   259  66   234   300
10... – 19...  6  1   7  8 11  19  80 153   233  94   165   259
20... – 29...  2  4   6  6  4  10  51 77   128  59    85   144
30... – 39...  6  7  13 14  8  22 100 328   428 120   343   463
40... – 49...  2  8  10 11  3  14  60 221   281  73   232   305
50... – 59...  3 11  14  5  3   8  61 239   300  69   253   322
60... – 69...  0 11  11 13  5  18  58 301   359  71   317   388
70... – 79...  2  6   8  4  7  11  27 97   124  33   110   143
80... – 89...  4  1   5 18 11  29  50 124   174  72   136   208
90... – 99...  9  3  12 10  8  18  38 126   164  57   137   194
Summe: 35 67 102 93 81 174 586 1 864 2 450 714 2 012 2 726



´Tabelle 2
Inzidenz der Schenkelhalsfrakturen (pro 100 000 Einwohner) bei über 65-Jährigen*
Postleitzahl Männer Frauen Gesamt
00... – 09...   644 1 093   939
10... – 19... 1 110 1 075 1 087
20... – 29...   640   545   579
30... – 39...   888 1 707 1 404
40... – 49...   494 1 069   856
50... – 59...   510 1 185   934
60... – 69...   698 2 201 1 633
70... – 79...   296   631   507
80... – 89...   639   938   827
90... – 99...   521 1 023   837
Alle Gebiete:   633 1 157   966
* Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1998, bezogen auf die Bevölkerung von 1996



´Tabelle 3
Alters- und geschlechtsbezogene Häufigkeiten von Schenkelhalsfrakturen bei Personen über 35 Jahren (pro 100 000 Einwohner) in verschiedenen Bevölkerungsgruppen
Geographische Region Frauen Männer Geschlechterverhältnis
(Frauen/Männer)
Oslo, Norwegen (6) 421 230 1,8
Deutschland
(vorliegende Studie) 407 166 2,4
Malmö, Schweden (9) 378 241 1,6
Rochester, USA (21) 320 177 1,8
Trent, England (16) 294 169 1,7
Italien (19) 232  81 2,8
Tottori, Japan (11) 108  54 2,0
Shenyang, China (34)  87 100 0,9
Honam, Korea (30)  41  48 0,9
Standardisiert auf die Bevölkerungsstruktur der USA, 1985 (nach Riggs und Melton 1995 [22])



´Tabelle 4
Kosten der Schenkelhalsfraktur bei über 65-jährigen Versicherten der Betriebskrankenkassen anhand von zehn zufällig ausgewählten Indexfällen aus dem Jahre 1996 in DM
Fall 1 Fall 2 Fall 3 Fall 4 Fall 5 Fall 6 Fall 7 Fall 8 Fall 9 Fall 10 Durchschnitt
Leistungen der KV1 in DM
Krankenhaus 16 140 31 018 22 806 14 766 12 510 11 908 49 923 31 331 17 483 12 376 22 026
Anschlussheilbehandlung 11 228 8 438 0 0 0 4 771 5 858 0 0 0 3 030
Häusliche Krankenpflege 5 911 9 305 1 106 0 0 0 0 4 932 0 0 2 125
Transport-/Fahrtkosten 856 823 227 2 636 501 948 1 138 1 849 542 418 994
Heilgymnastik/Massagen 0 978 575 1 699 272 2 279 0 1 783 0 414 800
Hilfsmittel 1 330 292 341 0 0 92 0 2 904 173 1 337 647
Leistungen der KV1 insgesamt 35 465 50 854 25 055 19 101 13 283 19 998 56 919 42 799 18 198 14 545 29 622
Leistungen der PV2 in DM
Pflegeleistungen pro Monat 0 0 400 2 800 800 0 0 400 400 0 480
Leistungen der PV2 insgesamt3 3 074 0 5 200 50 400 18 387 3 280 6 887 7 200 6 400 0 10 083
Gesamte Leistungen3 38 539 50 854 30 255 59 501 31 670 23 278 63 806 49 999 24 598 14 545 39 705
1 Kran­ken­ver­siche­rung; 2 Pflegeversicherung; 3 Leistungen der Pflegeversicherung wurden bis einschließlich 12/97 berücksichtigt
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