VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(26): A-1772 / B-1498 / C-1396

EB

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LNSLNS Förderpreis 2000 – verliehen durch die Niedersächsische Krebsgesellschaft e.V., Dotation: 10 000 DM, an die beiden Projektleiter von „Support“, einem von der Ärztekammer Niedersachsen angeregten Modellprojekt zur Verbesserung der Versorgung terminal kranker Tumorpatienten. Ausgezeichnet wurden Dr. med. Franz Bernhardt M. Ensink und Dr. med. Gerd-Gunnar Hanekop, beide am Zentrum Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin der Universitätsklinik Göttingen tätig.

Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis – verliehen durch das Bundesministerium für Gesundheit, an zwei Wissenschaftler, und zwar an Prof. Stephen C. Harrison, Harvard University, Cambridge/USA, und an Prof. Michael G. Rossmann, Purdue University, West Lafayette/USA. Mit dem Preis (Dotation: 120 000 DM) werden die Forschungsergebnisse bei der Entschlüsselung der dreidimensionalen Struktur der Hülle von Virusproteinen im Bereich der Grundlagenforschung gewürdigt.

Förderpreis – verliehen durch die Drs. Graute & Graute- Oppermann-Stiftung während der Jahrestagung des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin e.V., Dotation: 20 000 DM, an Dr. med. Stephan Zipfel, Oberarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik – Innere Medizin II (Schwerpunkt: Allgemeine Klinische und Psychosomatische Medizin), Universitätsklinikum Heidelberg – in Würdigung seines bisherigen Lebenswerks und für seine aktuellen Arbeiten in der interdisziplinären Medizin auf psychosomatischem Gebiet.

Merck Senior Fellows Award – verliehen von der Endocrine Society, USA, an Dr. med. Jochen Seufert, Medizinische Poliklinik der Universität Würzburg, Bereich Stoffwechsel, Endokrinologie und Molekulare Medizin. Der mit 2 000 US-$ dotierte Preis wird anlässlich der Jahrestagung der Endocrine Society in Denver, USA, verliehen. Die Auszeichnung wird in Anerkennung für einen eingereichten Beitrag zur Jahrestagung verliehen, in welchem neue Erkenntnisse zur molekularen Regulation der Expression des Insulingens in Beta-Zellen des endokrinen Pankreas erarbeitet wurden.

Förderpreis Chirurgische Intensivmedizin – verliehen anlässlich des Jahreskongresses 2001 der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e.V. in München, gestiftet durch die Firma Fresenius AG, Bad Homburg, Dotation: 10 000 DM, an folgende Preisträger: Priv.-Doz. Dr. med. Claus-Dieter Heidecke, Chirurgische Klinik der Technischen Universität München, und an Dr. med. Martijn van Griensven, Klinik für Unfallchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover. Die Wissenschaftler erhielten den mit 10 000 DM dotierten Preis in Würdigung ihrer Studien, deren Ergebnisse für intensivmedizinisch behandelte Patienten mit Sepsis und sekundärem Lungenversagen von großer Relevanz sind, heißt es in der Laudatio.

Deutscher Schmerzpreis – verliehen im Rahmen des Deutschen Schmerztages 2001, Dotation: 10 000 DM, gestiftet durch Mundipharma GmbH, Limburg/Lahn, verliehen durch das SCHMERZtherapeutische Kolloquium e.V., Frankfurt/Main, gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e.V., Frankfurt/Main, an Dr. med. Wolfgang Bartel, Chirurg aus Halberstadt. Bartel arbeitet seit 1993 in eigener chirurgischer Praxis mit dem Schwerpunkt Schmerztherapie, Sportmedizin und manuelle Medizin in Halberstadt. Er engagiert sich seit Jahren für Patienten mit chronischen Schmerzen, insbesondere des Bewegungsapparates.

Habilitations- und Promotionspreis 2000 – verliehen vom Verein der Freunde und Förderer der Medizinischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen e.V., Dotation: jeweils 7 500 DM. Auf Vorschlag der Medizinischen Fakultät erhielt Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Jochen Reiss den Habilitationspreis in Würdigung seiner Habilitationsschrift mit dem Titel „Genetische Grundlagen der Molybdän-Cofaktor-Defizienz“ und Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Steffgen in Würdigung seiner Arbeit mit dem Titel „Anionen in Niere und Nebenniere“.
Die Promotionspreise gingen im Jahr 2000 an Dr. med. Valentin Goede („Vergleichende Untersuchungen zur physiologischen Reproduktionsangiogenese und pathologischen Tumorangiogenese“) und an Dr. med. Claudia Miech („Aminosäure-Modifikation im katalytischen Zentrum prokaryotischer Arylsulfatasen“). Die Promotionspreise sind mit jeweils 3 000 DM dotiert und werden seit 1995 von der Firma Sartorius, Göttingen, gestiftet.

Paul-Martini-Preis – verliehen durch die Paul-Martini-Stiftung, Dotation: 50 000 DM, an Priv.-Doz. Dr. med. Martin Fromm, Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie in Stuttgart, zur Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeiten über neue Mechanismen von Arzneimittelwechselwirkungen. Er zeigte unter anderem, dass erhöhte Plasmakonzentrationen eines Arzneimittels bei gleichzeitiger Gabe eines zweiten Präparates durch Hemmung des Transporterproteins P-Glykoprotein verursacht werden können.

Ludwig-Demling-Forschungspreis – verliehen durch die Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung DCCV e.V., gestiftet von der Falk Foundation e.V., Dotation: 50 000 DM, an Dr. med. Bianca Wittig, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Klinik I (Gastroenterologie; Direktor: Prof. Dr. med. Martin Zeitz) des Universitätsklinikums Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin. Titel des ausgezeichneten Forschungsvorhabens: „Entzündungshemmung bei chronisch entzündlichen Darm­er­krank­ungen durch Blockade von CD44v7“. EB
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