ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2001Mitteilungen: Zur Beschlussfassung des Bewertungsausschusses

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen: Zur Beschlussfassung des Bewertungsausschusses

Dtsch Arztebl 2001; 98(26): A-1773 / B-1499 / C-1397

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LNSLNS Der Bewertungsausschuss hat in seiner 67. Sitzung
(schriftliche Beschlussfassung) EBM-Änderungen des Kapitels O (Labor) und einige weitere Änderungen des EBM beschlossen.


Sowohl die EBM-Änderungen als auch vertragliche Änderungen im Kapitel O des EBM und die parallelen Ausweisungen der Kostensätze in Euro werden als geheftete Beilage der 26. Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes beigefügt.
Außer zum Kapitel O hat der Bewertungsausschuss einige weitere Änderungen des EBM beschlossen, die nachfolgend ebenfalls in dieser Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes bekannt gemacht werden:

Leistungslegenden zu den
Nrn. 873, 874 und 878
Bei den psychotherapeutischen Gruppenbehandlungen wiesen die nach dem EBM festgelegten Teilnehmerzahlen (für Gruppenbehandlungen) Unterschiede zu den Psychotherapie-Richtlinien auf, die nunmehr im EBM in Übereinstimmung mit den Richtlinien angepasst wurden.

Leistungslegende zu Nr. 921
Die Dienstauflage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung „Einheitlicher Bewertungsmaßstab“ enthält seit dem 1.
Juli 1997 in der Leistungslegende zu Nr. 921 die Pluralbildung in Form von „Präkanzerosen“. Vor dem 1. 7. 1997 enthielt die Leistungslegende den Singular „einer Präkanzerose“. Die Umwandlung in den Plural wurde seinerzeit als notwendige redaktionelle Korrektur vorgenommen. Zwischenzeitlich wurde dem Bewertungsausschuss allerdings verdeutlicht, dass eine derartige redaktionelle Änderung auch aufgrund einer Beschlussfassung des Bewertungsausschusses nachvollziehbar sein müsse. Deswegen erfolgte jetzt die Änderung der Leistungslegende zu Nr. 921 auch durch Beschlussfassung des Bewertungsausschusses mit Wirkung ab 1. Juli 1997.
Eine Änderung der Abrechnungsbedingungen für die Nr. 921 hat sich durch die Leistungslegendenänderung zum 1. 7. 1997 nicht ergeben. Durch den Zusatz zur Leistungslegende „je Sitzung“ war auch vor dem 1. 7. 1997 klargestellt, dass die Leistung nach Nr. 921 auch bei der Behandlung mehrerer Präkanzerosen insgesamt im Rahmen einer Konsultation nur einmal berechnet werden konnte.

Leistungspositionen Nrn. 4932
und 4933
Die Zuschlagsposition Nr. 4932 für den immunhistochemischen Nachweis von Hormonrezeptoren wurde in der Punktzahl auf 600 gemindert, gleichzeitig wurde die Leistungsposition Nr. 4933 für den immunhistochemischen Nachweis des HER2-Rezeptors aufgenommen. Die Leistung nach Nr. 4933 soll zum Nachweis der HER2-Rezeptoren bei Patientinnen durchgeführt werden, die für eine Behandlung mit Herceptin® in Frage kommen können.
Anmerkung hinter Nr. 5222

Die neu aufgenommene zweite Anmerkung hinter Nr. 5222 stellt klar, dass der Berechnungsausschluss der in der ersten Anmerkung hinter Nr. 5222 aufgeführten Leistungen auch dann gilt, wenn die CT-Steuerung einerseits und die in der ersten Anmerkung aufgeführten Leistungen andererseits durch verschiedene Vertragsärzte mit eigener Abrechnung erbracht werden.

Leistungslegende zu Nr. 5521
Durch die Ergänzung der Leistungslegende zu Nr. 5521 wird klargestellt, dass die kernspintomographische Untersuchung der Herzkranzgefäße nicht durch den Ansatz der Nr. 5521 abgerechnet werden kann. Nach der bisherigen Formulierung der Leistungslegende zu Nr. 5521 war deren Abrechnung für die MRT der Koronarien nicht ausgeschlossen.


Anmerkung: Die Bekanntgabe sowohl der Änderungen des EBM als auch der vertraglichen Änderungen des BMÄ und der E-GO (vertragliche Anhänge zum Kapitel O mit den Kostensätzen für Laborleistungen in DM bzw. Euro und Pauschalerstattungen im Kapitel U) erfolgt unter dem Vorbehalt des bei Redaktionsschluss des Deutschen Ärzteblattes noch nicht abgeschlossenen schriftlichen Beschlussverfahrens.
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