ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2001Krankenhäuser Berlin: Neue Struktur, weniger Geld

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Krankenhäuser Berlin: Neue Struktur, weniger Geld

Dtsch Arztebl 2001; 98(27): A-1789 / B-1513 / C-1411

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LNSLNS Klinik-GmbH hat ein Strategiekonzept vorgelegt.

Zukünftig soll es in Berlin neun städtische Kliniken geben, die drei Versorgungsregionen zugeordnet werden. Jeweils ein Haus soll dabei als „Kopfklinik“ eine Vielfalt von Leistungen anbieten, die anderen die Versorgung durch ergänzende Angebote oder Spezialeinrichtungen komplettieren. Wie viele der bislang 58 Standorte schließen müssen oder verändert werden, ist derzeit noch offen.
Das geht aus einem Strategiekonzept hervor, dass Vivantes in der vergangenen Woche vorgelegt hat. In diesem „Netzwerk für Gesundheit GmbH“ sind die städtischen Kliniken in Berlin seit kurzem zusammengeschlossen. Es umfasst 6 300 Betten, mehr als 2 000 Pflegeplätze und beschäftigt 15 560 Mitarbeiter. Das Strategiekonzept wurde von einer Strukturkommission ausgearbeitet und ist in den Vivantes-Gremien noch nicht abgestimmt.
Wolfgang Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung, wies auf den wirtschaftlichen Druck hin: „Wir sind gut, aber zu teuer.“ Deshalb müssten in Zukunft jährlich „150 Millionen DM plus X“ eingespart werden. Da rund 70 Prozent der Ausgaben Personalkosten sind, werden Einsparungen vor allem die Mitarbeiter betreffen. Schäfer sprach von einem Personalabbau „im vierstelligen Bereich“.
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