ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2001Strahlenschutz: Vorsorgepaket für Mobilfunk

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Strahlenschutz: Vorsorgepaket für Mobilfunk

Dtsch Arztebl 2001; 98(27): A-1788 / B-1512 / C-1410

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LNSLNS Mehr Mitsprache der Kommunen zum Standort von Sendeanlagen
Bundesumweltminister Jürgen Trittin will Gesundheitsrisiken, die von Mobilfunkstrahlen ausgehen können, mit einer Reihe von Vorsorgemaßnahmen – entsprechend dem Schweizer Modell – verringern. Zu dem geplanten Vorsorgepaket gehört, dass Städte und Gemeinden von den Netzbetreibern frühzeitig über die Planung zu den Standorten von Sendeanlagen informiert werden müssen. Zudem sollen die Kommunen bei kleinen Sendeanlagen das Recht haben, Alternativstandorte vorschlagen zu können.
In der Schweiz liegen die Grenzwerte für Sendeanlagen bis zu 90 Prozent unter den deutschen Grenzwerten. Das Umweltministerium verwies darauf, dass entsprechende Entscheidungen noch nicht getroffen worden seien, weil eine Empfehlung der Strahlenschutzkommission noch in Arbeit sei.
Die Forschungsmittel zum Strahlenschutz werden auf 17 Millionen DM bis zum Jahr 2005 verdoppelt. Es soll unter anderem untersucht werden, ob elektromagnetische Felder zu Krebserkrankungen oder Schlaf- und Konzentrationsstörungen führen können.


Der Handy-Boom macht die vielen Sendeanlagen notwendig.
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