ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2001Unfall im Ausland: Neue Regeln

Versicherungen

Unfall im Ausland: Neue Regeln

Dtsch Arztebl 2001; 98(27): [89]

rco

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LNSLNS Ein Autofahrer, der ohne Verschulden im Ausland in einen Unfall verwickelt wurde, muss seine Schadenersatzansprüche vor Ort bei der ausländischen Versicherung geltend machen. Bei aller Hilfestellung, die eine Rechtsschutzversicherung dabei leisten kann, ist dies oft eine mühsame Angelegenheit.
Dies soll sich mit der „4. Kraftfahrthaftpflicht-EU-Richtlinie“ ändern: Alle Versicherungen innerhalb der Europäischen Union sind dann gehalten, in jedem Land der EU einen Schadenrepräsentanten zu installieren. Im Ausland Geschädigte können sich dann in ihrem Heimatland an den Repräsentanten der haftpflichtigen ausländischen Versicherung halten. Maßgeblich bleibt aber auch dann das Schadenersatzrecht des Unfallortes.
Da dieses oft weniger Leistungen für das Unfallopfer als das deutsche Recht vorsieht, will die HUK-Coburg als eine der ersten Versicherungen ihren Kunden zum 1. Januar 2002 ein weitergehendes Angebot machen: eine Police, die HUK-Kunden nach einem unverschuldeten Unfall im Ausland die Realisierung ihrer Ansprüche nach deutschem Schadenersatzrecht sicherstellt. Die Police soll 50 DM kosten. rco
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