ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2001Peugeot 307: Neuer Konkurrent in der Golf-Klasse

VARIA: Technik

Peugeot 307: Neuer Konkurrent in der Golf-Klasse

Dtsch Arztebl 2001; 98(27): A-1843 / B-1557 / C-1453

Weichenmeier, Anton

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LNSLNS Mit progressivem Styling, Fahrqualität und umfangreicher Sicherheitsausstattung versucht Peugeot mit dem 307 Terrain auf dem hart umkämpften Kompaktklassen-Markt zu gewinnen. Die Aussichten dafür scheinen gut zu sein.
Trotz eines Längenwachstums auf 4,2 Meter wirkt der 307 kompakt. Mit einer Höhe von 1,51 Meter sorgt er für genügend Kopffreiheit und angenehme Platzverhältnisse. Der Innenraum wurde völlig neu gestaltet. Der Kunde hat vielfältige Auswahlmöglichkeiten, seinen „Wohnraum“ von sportlich bis luxuriös zu gestalten.
Airbagvorhänge serienmäßig
Die Sicherheitsausstattung des 307 setzt neue Maßstäbe in der Kompaktklasse. So hat Peugeot zur Verbesserung der passiven Unfallsicherheit eine aktive Sitzlehne entwickelt, die bei Auffahrunfällen Verletzungen an der Halswirbelsäule vermindern soll. Fahrer-, Beifahrer-, Seitenairbags sind serienmäßig, aber auch – und dies ist in der Kompaktklasse nicht Standard – durchgehende Airbagvorhänge (entfalten sich seitlich aus dem Dachhimmel). Für die weitere passive Sicherheit sorgen ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), eine Antriebsschlupfregelung (ASR) und ein Notbremsassistent.
Wirtschaftliche Gesichtspunkte hatten bei der Entwicklung des 307 einen großen Stellenwert: So sollen zum Beispiel die Reparaturkosten durch spezielle Konstruktionen niedrig gehalten werden, die Service-Intervalle wurden verlängert (Benzin-Modelle alle 30 000 Kilometer, Diesel-Modelle alle 20 000 Kilometer). Der 307 wird mit zwei Benzinmotoren (1,6 Liter – 109 PS und 2 Liter – 136 PS) geliefert. Zudem stehen zwei Turbo-Diesel-Motoren mit Common-Rail-Technik (2 Liter mit 90 PS oder 109 PS) zur Auswahl. Der 2-Liter-HDI-Motor mit 109 PS ist der erste Diesel in diesem Segment, der mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet ist. Sämtliche Motoren werden in Kombination mit einem manuellen Fünfganggetriebe angeboten.
Als Einstiegspreis zahlt man für den 1,6-Liter-Benziner 28 750 DM und für den 2-Liter- HDi 30 901 DM. Eine faire Preissetzung der Franzosen.
Dr. med. Anton Weichenmeier

Wert gelegt auf niedrige Reparaturkosten Werkfoto


Nur 15 900 DM kostet das neue Peugeot-Einstiegsmodell: der 106 Filou. Zu diesem Preis gibt es eine beachtliche Serienausstattung. Sie umfasst unter anderen einen Fahrerairbag, einen abschaltbaren Beifahrerairbag, Seitenairbags, einen Drehzahlmesser, eine geteilt umklappbare Rücksitzbank und Wärmeschutzverglasung. Für den 106er stehen wahlweise der 1,1-Liter-Motor mit 44 kW (60 PS) und der 1,5-Liter-Dieselmotor mit 42 kW (57 PS) zur Verfügung. Werkfoto
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