ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2001Aids-Bekämpfung: Mehr Mittel

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Aids-Bekämpfung: Mehr Mittel

Dtsch Arztebl 2001; 98(28-29): A-1853 / B-1565 / C-1461

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LNSLNS 140 Millionen DM für bilaterale Projekte
Die Bundesregierung will die Mittel für bilaterale Projekte in der Aids-Bekämpfung 2001 von 40 auf 140 Millionen DM aufstocken. Das gab der Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Bundestages bekannt, der parallel zum 8. Deutschen Aids-Kongress in Berlin eine Anhörung zum Thema „Aids-Bekämpfung: Eine globale Herausforderung für die Entwicklungszusammenarbeit“ veranstaltete. Sachverständige von Hilfsorganisationen, wissenschaftlichen Gesellschaften und aus der Wirtschaft informierten den Ausschuss über die HIV/ Aids-Problematik und das globale Ausmaß der Epidemie. „Die Anhörung hat uns ein Stück nach vorn gebracht“, sagte die Bundestagsabgeordnete Erika Reinhardt. „Jetzt ist jedoch Handeln gefragt.“ Der Wille, mehr für die Aids-Bekämpfung zu tun, bestehe fraktionsübergreifend.
Der Ausschuss begrüßte die Initiative von UN-Generalsekretär Kofi Annan, einen „Globalen HIV-Aids- und Gesundheitsfonds“ einzurichten. Mit wieviel Geld sich die Bundesregierung daran beteiligen will, sei noch unbekannt, erklärte der Vorsitzende des Ausschusses, Rudolf Kraus. Die Gelder sollten aber unabhängig von den 140 Millionen DM zur Verfügung gestellt werden. Besondere Bedeutung komme dabei dem Ausbau der Infrastruktur in den Ländern Afrikas, der Prävention und der Impfstoffentwicklung zu.


Besonders betroffen von HIV/Aids: Menschen im südlichen Afrika
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