VARIA: Personalien

Gestorben

Dtsch Arztebl 2001; 98(28-29): A-1908 / B-1640 / C-1524

EB

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LNSLNS Prof. Dr. med. habil. Herbert Albers, seit 1958 an der Städtischen Frauenklinik in Wiesbaden tätig, starb am 28. April im 93. Lebensjahr.
Albers stammte aus Wilhelmshaven. Seine ersten Studienjahre in Marburg brachten ihn mit anatomischer Forschung in Verbindung. Bereits vor seinem medizinischen Staatsexamen publizierte er eine Studie über die Hyperchloraemie bei Hyperemesis gravidarum. Nach internistischer und chirurgischer Weiterbildung in Berlin wandte er sich der Frauenheilkunde zu. Sein Lehrer, Robert Schröder, holte in nach Leipzig. Dort entwickelte er neben seiner klinischen Tätigkeit ein umfassendes wissenschaftliches Programm über die normale und pathologische Physiologie im Stoffwechsel der Schwangeren. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er im früheren Marinelazarett in Sanderbusch/Friesland zusammen mit dem Oldenburgischen Landesfürsorgeverband das Oldenburgische Landeskrankenhaus Sanderbusch. Nach einem einjährigen Aufenthalt in der Paracelsusklinik in Marl wurde er 1958 an die Städtische Frauenklinik Wiesbaden berufen. Er unterrichtete unter anderem Medizinstudenten älterer Semester in Geburtshilfe und Gynäkologie im Auftrag der Universität Mainz. Prof. Albers wurde 1974 auf eigenen Wunsch pensioniert, um sich neuen Studien zu widmen. Seiner Feder entstammen 148 Fachpublikationen, sechs Fachbücher, drei Sachbücher und ein Zeitbuch. EB
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