STATUS: Arbeitsrecht

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Dtsch Arztebl 2001; 98(28-29): A-1912 / B-1644 / C-1528

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LNSLNS Im DÄ-Internet-Forum „Ausbeutung“ schildert eine Fachpflegekraft den ärztlichen Arbeitsalltag im Krankenhaus:
„Die Zustände in unserer Abteilung sind erniedrigend und entwürdigend für Ärzte! Nachtdienste werden den Ärzten pauschal mit 450 DM pro Monat (also nicht pro Dienst!) vergütet! Nach dem Dienst, währenddem sicher keine Minute Pause ist, wird bis 17 Uhr des folgenden Tages gearbeitet. Auf dem Arbeitszeitblatt wird als Dienstende 8.30 Uhr eingetragen. Vor Patienten werden gestandene Stationsärzte vom Chef wie „Lappedudel“ behandelt und abqualifiziert. Soweit so gut, das ist ein „innerärztliches“ Problem, wie hier ja immer wieder unterstrichen wird (wobei ich ehrlich gesagt nicht verstehe, wie ein Problem, das sich auf das ganze Behandlungsteam auswirkt, innerärztlich sein soll). Unser Problem „auf Station“ ist aber, dass die gestandenen Stationsärzte ruckzuck das Haus verlassen und nach
Alternativen suchen. Wie froh wären wir, wieder einmal einen Stationsarzt mit Facharztausbildung zu haben . . .“
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