ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2001Krankenhäuser/DRG: Neues Institut in Köln

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Krankenhäuser/DRG: Neues Institut in Köln

Dtsch Arztebl 2001; 98(30): A-1920 / B-1616 / C-1512

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LNSLNS Start mit fünf Millionen DM Jahresetat

Nach Vorgaben des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums wurde in Köln ein „Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus“ (InEiK) gegründet, das als gemeinnützige GmbH geführt wird. Das Stammkapital beträgt 102 000 Euro. Das Institut hat zehn Gesellschafter. Beschlüsse können nur einstimmig gefasst werden, wobei 90 Prozent des Stammkapitals mindestens vertreten sein müssen. Das Institut soll unter anderem die neuen diagnosebezogenen Fallpauschalen auf der Basis der australischen Diagnosis Related Groups (DRGs) festlegen und weiterentwickeln, nach denen frühestens ab 1. Januar 2003 alle Leistungen abgerechnet werden. Zu Beginn wird das Institut mit rund fünf Millionen DM Jahresetat ausgestattet – mit steigender Tendenz. Die Mittel werden gemäß DRG-System-Zuschlagsgesetz aufgebracht, das im Mai in Kraft trat. Danach werden je Patient im Krankenhaus den Krankenkassen rund 30 Pfennig zusätzlich zu den Fallpauschalen in Rechnung gestellt. Die Krankenhäuser leiten das Geld an das DRG-Institut weiter.
Dr. rer. pol. Peter Steiner, Geschäftsführer in der Deutschen Krankenhausgesellschaft, und H. Theo Riegel, Leiter der Abteilung Stationäre Einrichtungen im Verband der Angestellten-Krankenkassen, wurden zu gemeinsamen Geschäftsführern berufen.
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