ArchivDeutsches Ärzteblatt39/1996Allgemeinärzte: Schlußwort

SPEKTRUM: Leserbriefe

Allgemeinärzte: Schlußwort

Kossow, Klaus-Dieter

Zu dem Redaktionsgespräch mit Dr. Kossow ("Das Kind schütteln, bis es trocken ist . . ."), Heft 31- 32/1996; ein weiterer Brief (Dr. Weisner) ist bereits in Heft 34-35/1996 erschienen:
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LNSLNS Die Arbeitszeitvergleiche ergeben sich aus einer Arbeitszeiterhebungsstudie, die 1992 von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen vorgenommen wurde.Die Mündigkeit von Herrn U. Keller sei nicht bestritten. Er möge aber dar-über nachdenken, ob er die medizinische Kompetenz besitzt, in jedem Falle die zutreffende Spezialistenwahl vorzunehmen, beziehungsweise ob es überhaupt noch einen Sinn macht, sich ärztlich beraten zu lassen, wenn er über diese Kompetenz verfügt. !Im übrigen ist die medizinische Literatur voll von Beispielen, in denen Spezialisten gerade mangels Kenntnis ihres Fachgebiets nicht in der Lage waren, den richtigen Weg zu anderen Spezialisten zu weisen, wenn ein Patientenproblem nicht in ihr Fachgebiet fiel.Schließlich ist dem Leserbrief von Herrn Weisner zu entnehmen, daß er mit meiner Auffassung nicht einverstanden ist, Honorarverteilungsprobleme ließen sich besser durch den HVM als durch den EBM lösen. Ich kann mir das schon erklären. In Niedersachsen ist nämlich der Honorarverteilungsmaßstab seit vielen Jahren auch durch den sozialgerichtlichen Instanzenweg bestätigt worden, während dies bei der KVSchleswig-Holstein, deren Vorsitzender Herr Weisner ist, nicht gelang.Schon vor Jahren habe ich Herrn Weisner empfohlen, in der Honorarverteilungspolitik den niedersächsischen Weg zu beschreiten. Vielleicht hätte er mehr Verständnis für meine Auffassung, wenn er dies damals im Jahre 1990 getan hätte.Dr. med. Klaus-Dieter Kossow, Berufsverband der Allgemeinärzte Deutschlands, Theodor-Heuss-Ring 14, 50668 Köln
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