ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2001Erziehung: Mehr Identitätsbildung

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Erziehung: Mehr Identitätsbildung

Dtsch Arztebl 2001; 98(30): A-1954 / B-1650 / C-1543

Pietsch-Gewin, Joachim

Zu dem Interview mit Dr. Wilhelm Rotthaus „Die Eltern verweigern zu erziehen“ in Heft 24/2001:
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LNSLNS . . . Ich halte Internate als Erweiterung des Spektrums möglicher Sozialisationsnischen für wertvoll. Dem „Organ der Ärzteschaft“ stünde es jedoch an, mehr zur Identitätsbildung der Ärzteschaft auch als Menschen und Eltern beizutragen, als regelmäßig Tertiärprävention fehlgeschlagener Erziehungsbemühungen oder Leistungsdoping für Geld anzupreisen. Dass ein ausgesprochener Vertreter systemischen Denkens in der Kinder- und Jugendpsychiatrie da unkommentierend mitmacht, wirft kein gutes Licht auf unser Fachgebiet. Eine nüchterne soziologische Studie zu psychosozialer Gesundheit und Lebenszufriedenheit in Arztfamilien oder ein einfühlsamer Artikel zu unserer Neigung, viel zu arbeiten und uns wenig Zeit zum sonstigen Leben zu nehmen, wäre doch ein netter Kontrast gewesen . . .
Joachim Pietsch-Gewin, Buersche Straße 1–5, 49074 Osnabrück
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