ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2001Kontrazeption: Zusammenhänge sehen

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Kontrazeption: Zusammenhänge sehen

Dtsch Arztebl 2001; 98(30): A-1954 / B-1650 / C-1543

Treek, Manfred van

Zu dem Leserbrief „Korrektur eines wissenschaftlichen Irrtums“ von Dr. med. Karl H. Kurz in Heft 19/2001:
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LNSLNS . . . (Kurz) irrt sich, und dieser Irrtum bedarf einer Korrektur: Die meisten Praktiker dürften die Erfahrung gemacht haben, dass schätzungsweise die Hälfte der Fälle von Eileiterschwangerschaften bei liegender Spirale auftreten. Wie sind denn die Spermien zum Ei gelangt? Doch wohl nur an der Spirale vorbei, sie sind also nicht immobilisiert worden. Gehäufte Extrauteringraviditäten finden sich außerdem auch nach stattgefundenen Abtreibungen und in der Zeit nach Spirale oder jahrelangem Gebrauch hormonaler Kontrazeptiva. Eine mögliche Erklärung kann mit einem durch die vorangegangenen Manipulationen degenerierten Endometrium gegeben werden . . . Beim IUP und nach der Abtreibung treten typische Neben- beziehungsweise Folgewirkungen auf. Am häufigsten sind „Herzschmerzen“ und Herzunruhe mit oder ohne Panikattacken zu beobachten. Solche Frauen gehen wiederholt notfallmäßig in die Ambulanz, wo ihnen ein unauffälliges EKG attestiert wird. Nur ganzheitliche Ansätze können diese Phänomene deuten: Diese Frauen haben real da gewesene Kinder verloren beziehungsweise verlieren sie ständig und reagieren mit psychischen Symptomen. Wie aber geht die herrschende Medizin damit um? Anstatt sich auf Hippokrates zu besinnen und „nie einer Frau ein Abtreibungsmittel zu geben“, ist man für diese Zusammenhänge völlig blind . . .
Manfred van Treek, Seegartenstraße 26, 68519 Viernheim
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