ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2001Lehrbuch der Schmerztherapie

BÜCHER

Lehrbuch der Schmerztherapie

Dtsch Arztebl 2001; 98(30): A-1956 / B-1652 / C-1545

Zenz, Michael; Jurna, Ilmar

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LNSLNS Schmerztherapie
Umfangreiches Werk
Michael Zenz, Ilmar Jurna (Hrsg.): Lehrbuch der Schmerztherapie. Grundlagen, Theorie und Praxis für Aus- und Weiterbildung. 2., neu bearbeitete Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2001, XIV, 970 Seiten, 324 Abbildungen, 249 Tabellen, gebunden, 148 DM
Das Buch beginnt mit der Darstellung der anatomischen und physiologischen Grundlagen der Schmerzentstehung sowie einem Kapitel über neuropathische Schmerzen, das Schmerzgedächtnis sowie Schmerzmessung. Nach der Darstellung der körperlichen Untersuchung folgt ein Überblick über apparative und psychobiologische Untersuchungen bei Schmerzen, die Schmerzdokumentation sowie eine Erläuterung der Nomenklatur und Definitionen. Weiterhin werden in diesem ersten Abschnitt auch biopsychosoziale Grundlagen der Schmerzchronifizierung, verhaltensmedizinische und ethische Aspekte dargestellt.
Der zweite Abschnitt umfasst die Pharmakologie der Analgetika, wobei auch die Pharmakotherapie mit Lokalanästhetika berücksichtigt wird. Im dritten Abschnitt werden alle heute gängigen und üblichen Verfahren der Schmerztherapie abgehandelt. In einem letzten Abschnitt werden spezielle Themen der Schmerztherapie, wie zum Beispiel postoperative Schmerztherapie, Schmerztherapie in der Kinderheilkunde oder Besonderheiten der Schmerztherapie alter Menschen beschrieben. Auch die Begutachtung in der Schmerztherapie sowie die forensischen Aspekte werden berücksichtigt.
Das umfangreiche Werk behandelt umfassend Therapie akuter und chronischer Schmerzen. Es gibt eine aktuelle Darstellung der derzeitigen Schmerztherapie und erfüllt alle Anforderungen, die an ein derartiges Lehrbuch zu stellen sind. Am Ende der einzelnen Kapitel finden sich Literaturhinweise zur weiteren Vertiefung.
Übersichtliche Grafiken und Tabellen erleichtern die Orientierung und das Verständnis. Das Stichwortverzeichnis ist übersichtlich und vollständig. Obwohl zahlreiche Autoren unterschiedlichster Provenienz mitgearbeitet haben, bleibt der Stil gleichmäßig und gut lesbar. Das Buch eignet sich ohne jede Einschränkung als Lehrbuch für Medizinstudenten sowie für Psychologen und Ärzte in der Ausbildung, die sich intensiver mit den speziellen Problemen der Schmerztherapie vertraut machen wollen. Jean-Pierre Malin

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