ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2001Petö-Methode: Wirksamkeit teilweise belegt

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Petö-Methode: Wirksamkeit teilweise belegt

Dtsch Arztebl 2001; 98(31-32): A-1997 / B-1685 / C-1581

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Kinderzentrum München stellte Studie vor.
Die konduktive Bewegungsförderung nach Petö kann zumindest teilweise als wirkungsvoll bezeichnet werden. Das ergab ein fünfjähriges Modellforschungsprojekt am Kinderzentrum München, Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München, unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Hubertus von Voss. Bei Kindern im Alter zwischen drei und fünf Jahren mit Zerebralparese kann die von dem ungarischen Arzt Andras Petö entwickelte ganzheitliche Therapiemethode mit medizinischen und pädagogischen Anteilen signifikant die Handmotorik und die Mobilität im Alltag verbessern. Die neurophysiologisch determinierten Fähigkeiten scheinen sich allerdings nicht zu ändern. Der Verband der Angestellten-Krankenkassen/ Arbeiter-Ersatzkassen-Verband, der die Studie in Auftrag gegeben hatte, will den 300-seitigen Bericht jetzt gemeinsam mit dem Medizinischen Dienst der Spitzenverbände prüfen. Fällt die Prüfung positiv aus, wird die Studie dem Bundes­aus­schuss der Ärzte und Krankenkassen zugeleitet, der darüber entscheidet, ob die Petö-Methode als Heilmittel von der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung finanziert wird.
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