ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2001POL – Problemorientiertes Lernen

THEMEN DER ZEIT

POL – Problemorientiertes Lernen

Dtsch Arztebl 2001; 98(31-32): A-2021 / B-1630 / C-1488

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Das POL ist ein didaktisches Vorgehen zur gezielten Erarbeitung von Lerninhalten in Kleingruppen unter Leitung eines Tutors. Es besteht aus einer Kombination von Kleingruppendiskussionen und Selbststudium.
Ausgangspunkt ist eine Problemstellung oder ein Fallbeispiel. Der Ablauf des POL ist in Lernschritte gegliedert, am Ende kann die Problemlösung stehen. Entscheidend ist aber nicht das Ergebnis, sondern der Weg zu ihm. Der Lernstoff soll für die Studierenden in einen nachvollziehbaren Zusammenhang gestellt werden. POL knüpft somit unmittelbar am Vorwissen an, geht auf Wissenslücken ein und motiviert zu eigenverantwortlichem Lernen.
Erstmalig wurde POL in den 60er-Jahren an der McMaster University in Hamilton, Ontario, Kanada, etabliert, wo es seit 1965 ein Grundpfeiler der medizinischen Ausbildung ist.
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema