ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2001Serbien: Auf Unterstützung angewiesen

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Serbien: Auf Unterstützung angewiesen

Dtsch Arztebl 2001; 98(31-32): A-2024 / B-1712 / C-1608

Veh-Schmidt, Barbara

Zu dem Beitrag „Gesundheitssystem vor dem Kollaps“ von Annette Blettner in Heft 24/2001:
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LNSLNS . . . Als Anästhesistin, die seit September 1999 in Belgrad lebt, im Sommer 2000 für einige Monate als Gastärztin im Klinischen Zentrum Belgrad (KCB) gearbeitet hat und derzeit als Beraterin für eine internationale Organisation tätig ist, stelle ich fest, dass die Schilderung der Zustände auch heute noch weitgehend zutreffend ist – wenn auch zahlreiche Angaben (insbesondere zu den Funktionen der genannten Personen) schlichtweg falsch sind. So wird im KCB auch nicht mit „normalem Nähgarn“ genäht. Die Realität ist schlimm genug, da bedarf es keiner Übertreibungen. Sollte allerdings auch heute noch chirurgisches Nahtmaterial fehlen, müsste man die seit Oktober 2000 geleistete Hilfe (alleine ans KCB, das größte Krankenhaus Jugoslawiens, sind seitdem Hilfslieferungen von mehr als 6 Mio. DM geflossen) als verfehlt bezeichnen.
Aber auch die bisher geleistete Hilfe reicht bei weitem nicht aus, die Situation im Gesundheitswesen spürbar zu verbessern . . . Die neue Regierung hat gute und unterstützenswerte Pläne für eine Gesundheitsreform. Dabei wird Jugoslawien aber weiter auf finanzielle Hilfe aus dem Ausland angewiesen sein . . .
Dr. Barbara Veh-Schmidt, Andre Nikolica 15, YU-11000 Belgrad
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