ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2001Das therapeutische Angebot für bewegungsgestörte Kinder. Konzepte, Bewertung, Ausblicke

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Das therapeutische Angebot für bewegungsgestörte Kinder. Konzepte, Bewertung, Ausblicke

Dtsch Arztebl 2001; 98(31-32): A-2028 / B-1716 / C-1612

Lohse-Busch, Henning; Riedel, Matthias; Graf-Baumann, Toni

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LNSLNS Pädiatrie
Hilfreicher Wegweiser
Henning Lohse-Busch, Matthias Riedel, Toni Graf-Baumann (Hrsg.): Das therapeutische Angebot für bewegungsgestörte Kinder. Konzepte, Bewertung, Ausblicke, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg u. a., 2001, XXVII, 297 Seiten, 35 Abbildungen, 11 Tabellen, broschiert, 98 DM
Das Bemühen, Kindern mit angeborenen oder erworbenen Bewegungsstörungen therapeutische Hilfe anzubieten, hat in den letzten Jahren zu einer Vielzahl von Therapie-Angeboten geführt. Nach mehr als 20 Jahren der empirischen Entwicklung physiotherapeutischer Methoden weiß man heute, dass eine noch so frühe und fachgerechte Therapie nicht in der Lage sein wird, ein Kind mit einer zerebralen Bewegungsstörung zu heilen. Damit erweitern sich die Ziele einer frühen therapeutischen Intervention zur Unterstützung eines Kindes in seiner besonderen Entwicklung.
Die Herausgeber haben die Referate eines in Bad Krozingen veranstalteten Symposiums zum therapeutischen Angebot für bewegungsgestörte Kinder in einem Buch herausgegeben. Namhafte Referenten kommen zu Wort. So finden sich Darstellungen zum Bobath-Konzept, zur Vojta-Therapie, zur Konduktiven Therapie nach Petö, zur Feldenkrais-Methode, zur Therapie nach Doman-Delacato, zur manuellen Medizin ebenso wie Ausführungen zur Hippotherapie, Akupunktur, Orthesenversorgung oder auch zur Unterstützten Kommunikation bei nicht sprechenden Menschen. Die einheitliche Gliederung der Abhandlungen macht die Kapitel in der Gegenüberstellung vergleichbar. Der Leser erhält damit eine nicht wertende, sondern gegenüberstellende Darstellung der heute gängigen Behandlungsmöglichkeiten für bewegungsgestörte Kinder.
So ist ein Wegweiser entstanden, der betroffenen Eltern, Lehrern, Therapeuten, Ärzten und Kostenträgern bei der Beurteilung und Auswahl der jeweiligen Behandlungsmethoden helfen kann. Angelika Enders
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