ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2001Psychotherapeutische Medizin. Psychoanalyse – Psychosomatik – Psychotherapie

BÜCHER

Psychotherapeutische Medizin. Psychoanalyse – Psychosomatik – Psychotherapie

Dtsch Arztebl 2001; 98(31-32): A-2028 / B-1716 / C-1612

Petzold, E. R.; Studt, H. H.

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LNSLNS Psychotherapie: Praxisorientierter Leitfaden
H. H. Studt. E. R. Petzold (Hrsg.): Psychotherapeutische Medizin. Psychoanalyse – Psychosomatik – Psychotherapie. Ein Leitfaden für Klinik und Praxis. Verlag Walter de Gruyter, Berlin, New York, 2000, XVIII, 480 Seiten, kartoniert, 98 DM
Das Buch gibt einen gelungenen Überblick über den aktuellen Forschungsstand der psychotherapeutischen Medizin in ihren psychoanalytischen und psychosomatischen Aspekten. Führende Fachvertreter konnten zur Mitarbeit an dieser Monographie gewonnen werden. Zum einen wird eine theoretisch anspruchsvolle und gut verständliche Einführung in die Ätiologie, Klassifikation, Epidemiologie und Diagnostik psychogener Erkrankungen gegeben, wobei bereits an dieser Stelle zentrale Fragestellungen der Psychotherapie aufgegriffen werden. Zum anderen wird eine überzeugende Neurosenlehre entwickelt, die auch die wichtige Differenzierung zwischen frühen und aktuellen neurotischen Störungen berücksichtigt. Schließlich behandelt dieses Buch ein umfassendes Spektrum psychosomatischer Krankheiten, wobei es den Autoren gelingt, jeweils deren pathogenetische Grundlagen, deren Symptomatologie, deren Diagnostik und Therapie differenziert darzustellen. Die Aussagen sind bei aller wissenschaftlichen Fundierung zugleich praxisorientiert – sie erfüllen den Anspruch des Buches, ein Leitfaden für Klinik und Praxis zu sein. Auch wenn das Buch seinen Schwerpunkt in der Psychoanalyse hat, so werden doch in einem eigenen Abschnitt zahlreiche Methoden der Psychotherapie kompetent dargestellt. In zwei weiteren Abschnitten werden spezielle Fragen der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie behandelt, die als Grundlage für die Entwicklung eines überzeugenden interdisziplinären Forschungs- und Therapieansatzes dienen. Ein Abschnitt über Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung rundet diese Monographie in gelungener Weise ab.
Das Buch überzeugt durch seine wissenschaftliche und klinisch-praktische Fundierung. Es ist auch in seiner didaktischen Konzeption als gelungen zu bewerten. Waltraut Kruse
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