ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2001Gesundheitsfragen: Vorvertragliche Anzeigepflicht

Versicherungen

Gesundheitsfragen: Vorvertragliche Anzeigepflicht

Dtsch Arztebl 2001; 98(31-32): [95]

rco

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Wer eine Lebens-, Kranken- oder Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen will, sollte bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen immer die Wahrheit sagen. Denn selbst kleine Unrichtigkeiten können im Zweifelsfall den Versicherungsschutz kosten. Wer also ärztliche Behandlungen oder Beschwerden beim Vertragsabschluss verschweigt, verletzt seine „vorvertragliche Anzeigepflicht“. Kommt der Mangel ans Tageslicht, kann die Versicherung bis zu zehn Jahre danach vom Vertrag zurücktreten. Das bedeutet auch den Verlust der bereits eingezahlten Versicherungsprämien. Wird im Versicherungsantrag nach „bestehenden Körperschäden oder Beschwerden irgendwelcher Art“ oder „ambulanten ärztlichen Behandlungen der letzten fünf Jahre“ gefragt, sollten diese Fragen sorgfältig beantwortet werden. rco
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema