ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2001Mammographie: Qualität verbessern

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Mammographie: Qualität verbessern

Dtsch Arztebl 2001; 98(33): A-2064 / B-1748 / C-1644

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LNSLNS Der Bundesrat hat verbindliche Vorgaben gefordert. Der Bundesrat hat eine Entschließung zur Qualitätsverbesserung der Mammographie gefasst. Der Bundes­aus­schuss der Ärzte und Krankenkassen solle baldmöglichst ein Konzept vorlegen, mit dem Qualitätsverbesserungen bei der Brustkrebsfrüherkennung, vor allem bei der Mammographie erzielt werden können, heißt es darin. Das Mammographie-Screening ist noch nicht Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen. Es wird zurzeit modellhaft in drei Regionen erprobt. Da nicht absehbar sei, wann und in welcher Form Erfahrungen aus den Modellprojekten zu einer weiteren Verbesserung der Qualität führten, dürfe man nicht länger warten, mahnte der Bundesrat. Er fordert klare und verbindliche Vorgaben, die eine Qualitätssicherung gewährleisten und daraus abgeleitet eindeutige Aussagen darüber, ob und unter welchen Rahmenbedingungen die Teilnahme am Screening-Verfahren empfohlen werden kann. Weitgehend geeinigt haben sich Vertreter der Krankenkassen und der Vertragsärzte inzwischen auf Qualitätssicherungsmaßnahmen in der kurativen Mammographie. Unter anderem sollen eine Pflichtprüfung für die Zulassung zur Mammographie, eine Pflichtweiterbildung sowie jährliche Kontrollen von Befunden in der neuen Richtlinie verankert werden. Das Mammographie-Screening ist zurzeit keine Kassenleistung.
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