ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2001Lebensmittel: Nur gering verunreinigt

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Lebensmittel: Nur gering verunreinigt

Dtsch Arztebl 2001; 98(33): A-2064 / B-1748 / C-1644

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LNSLNS Weizen ist praktisch rückstandsfrei. Lebensmittel, die auf dem deutschen Markt angeboten werden, weisen nur eine geringe Verunreinigung mit unerwünschten Stoffen auf. Dies belegt der Lebensmittel-Monitoring-Bericht 1999 des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV), der von Bund und Ländern gemeinsam erarbeitet wird. 4 918 Proben in- und ausländischer Herkunft wurden auf Rückstände von bis zu 120 Pflanzenschutzmitteln und deren Metaboliten, auf Umweltschadstoffe, Nitrat, Nitrit sowie Mykotoxine untersucht. Die Proben wurden überwiegend im Handel, aber auch beim Erzeuger, Importeur und in Schlachthäusern gezogen. Untersucht wurde auch Mineralwasser. Nur in 2,3 Prozent der Proben lagen Gehalte über den gesetzlich vorgeschriebenen Höchstmengen. Als positiv wertet das BgVV, dass sich Weizen als praktisch rückstandsfrei erwies. Auch bei Milchpulver zur Zubereitung von Säuglings- und Kleinkindernahrung wurden die strengen gesetzlichen Vorgaben für diätetische Lebensmittel weitestgehend eingehalten. Die Untersuchung der Lebensmittel auf Schwermetalle war überwiegend unauffällig: Nur Leinsamen enthielt häufig hohe Cadmiumgehalte. Zuchtchampignons waren nur gering mit Schwermetallen belastet. Die Untersuchungen auf Mykotoxine haben auch 1999 die hohe bis sehr hohe Belastung von Pistazien iranischer Herkunft mit Aflatoxinen belegt.
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