ArchivDeutsches Ärzteblatt39/1996Nachsorge für Krebspatienten in Nordrhein gesichert

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Nachsorge für Krebspatienten in Nordrhein gesichert

Glöser, Sabine

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LNSLNS DORTMUND. Die flächendeckende Nachsorge für Krebspatienten in Nordrhein-Westfalen ist gewährleistet. Diese positive Bilanz zogen die 15 Onkologischen Schwerpunkte (OSP) des Landes. Von 36 000 geschätzten Krebsneuerkrankungen im Jahr 1995 seien im Landesteil Nordrhein 78 Prozent erfaßt worden, erläuterte Dr. med. Klaus Enderer, Onkologiebeauftragter der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein. 52 000 Patienten würden in der Nachsorgephase von den Vertragsärzten in Nordrhein betreut.Als sogenannte kommunikative Schnittstelle zwischen den Ärzten streben die Onkologischen Schwerpunkte das Ziel an, eine flächendeckende, wohnortnahe und interdisziplinäre Betreuung von Tumorpatienten über das Stadium der akuten Erkrankung hinaus sicherzustellen. Seit 1989 wurden in Nordrhein acht derartige Schwerpunkte aufgebaut. Sie sind für rund zwei Millionen Einwohner zuständig.93 Prozent aller Krankenhäuser, die Tumorpatienten betreuen, sind den OSP beigetreten. Mehr als 45 Prozent aller onkologisch tätigen Ärzte arbeiten mit den OSP zusammen. In Zukunft soll die psychosoziale Betreuung der Patienten in Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen und Krebsberatungsstellen ausgebaut werden, erklärte Enderer.
SG
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