ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2001AOK Baden-Württemberg: Telematikeinsatz

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AOK Baden-Württemberg: Telematikeinsatz

Dtsch Arztebl 2001; 98(33): A-2066 / B-1786 / C-1662

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LNSLNS Vorschläge zur erweiterten Versichertenkarte und zum elektronischen Rezept

Das geplante „Datentransparenz-Gesetz“ sieht auch die Zulassung von Modellvorhaben für den Einsatz neuer Informationstechnologien im Gesundheitswesen vor. Vor allem die Weiterentwicklung der Krankenversichertenkarte sowie die Einführung der elektronischen Patientenakte und des elektronischen Rezepts stehen auf dem Programm. Entsprechende Modellvorhaben sollen die Spitzenverbände der Krankenkassen koordinieren.
Die AOK Baden-Württemberg fordert, dass Modellvorhaben auch von den Krankenkassen beziehungsweise deren Verbänden eigenverantwortlich auf Landesebene möglich sein sollen, um die Entwicklung stärker voranzutreiben. Das elektronische Rezept müsse bereits jetzt im Gesetz verankert werden, meinte Roland Sing, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Auch müssten die künftigen Inhalte einer erweiterten Krankenversichertenkarte konkretisiert werden. Die AOK plädiere dafür, die Karten bei Einwilligung des Versicherten mit Notfalldaten und medizinischen Daten (zum Beispiel Blutgruppe, Impfungen) auszustatten. Für Fälschungssicherheit des Ausweises solle ein Lichtbild des Versicherten sorgen. Empfohlen wird, die Einführung des elektronischen Rezepts bis spätestens 2010 bundesweit zu regeln. Zuvor sollten Krankenkassen und Vertragspartner auf Landesebene Regelungen treffen können.
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