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Dtsch Arztebl 2001; 98(33): A-2136 / B-1812 / C-1704

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LNSLNS Der zeitliche Aufwand für die DRG-Dokumentation ist für viele Klinikärzte ein Ärgernis. Inwieweit die Dokumentation eine ärztliche Tätigkeit ist, wird im Forum „Ausbeutung“ diskutiert. Ein Forumsteilnehmer schreibt: „Hatte mich gestern mit einem Juristen über die DRGs unterhalten. Auf die Frage, inwieweit ich denn zu solcher stumpfsinniger Arbeit verpflichtet sei, meinte er, es käme darauf an: Grundsätzlich sei es zumutbar, dass Ärzte ihre Arbeit dokumentieren – das könnte man als Teil der ärztlichen Aufgaben ansehen. Allerdings gibt es da wohl noch die Frage der Verhältnismäßigkeit. Wenn die Verschlüsselei einen unverhältnismäßig großen Teil der täglichen Arbeitszeit beanspruche, müsste man eigentlich entsprechend qualifizierte Kräfte dafür einstellen. Das Ganze verhält sich dann so, wie wenn man einen Arzt einfach so ins Archiv versetzte, dagegen könnte er klagen, weil er dafür nicht eingestellt wurde.“
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