ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2001Weitere Forschungsansätze

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Weitere Forschungsansätze

Dtsch Arztebl 2001; 98(33): A-2069 / B-1753 / C-1649

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LNSLNS Die Idee, die Neurogenese „vor Ort“ zu stimulieren, weicht von anderen Forschungsansätzen mit Stammzellen ab. Bei diesen ist immer eine Transplantation nötig, bei der die Gefahr der Transplantatabstoßung besteht.
So zielen Versuche mit embryonalen Stammzellen darauf ab, aus diesen in vitro Nervenzellen zu züchten, diese zu vermehren und dann in das adulte Gehirn zu transplantieren.
Einer anderer Therapieansatz stützt sich auf die Transplantation von fetalen Zellen in das erwachsene Gehirn. In Schweden und den USA ist man mit dieser Methode bereits in die klinische Anwendung gegangen: Parkinson-Patienten wurden dopaminproduzierende Zellen aus der Hirnregion von Feten transplantiert, in der sich später die dopaminergen Neurone hätten entwickeln sollen. Die Methode gelang prinzipiell, birgt aber verschiedene Risiken.
Weitere Forschungsansätze zielen auf die autologe Implantation von adulten Stamm- und Vorläuferzellen des betreffenden Patienten.
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