ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2001Breite Ablehnung aktiver Euthanasie – Richtschnur: Ethik Albert Schweitzers

THEMEN DER ZEIT: Diskussion

Breite Ablehnung aktiver Euthanasie – Richtschnur: Ethik Albert Schweitzers

Dtsch Arztebl 2001; 98(33): A-2094 / B-1775 / C-1585

Fege, Jürgen

zu dem Beitrag Diskussion über Sterbehilfe von Gisela Klinkhammer in Heft 18/2001
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LNSLNS Ethik und Moral besteht ganz allgemein in dem rechten menschlichen Verhalten. Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben erkennt keine relative Ethik an, sondern als gut gilt nur Erhalt und Förderung des Lebens. In diese Gesinnung ist eine hohe Verantwortung vor jedem Leben eingeschlossen. Tierisches und menschliches Leben unterscheidet sich eigentlich nur darin, dass der Mensch sein Leben bewusst wahrnimmt und gestaltet und es deshalb als wertvoll gesetzlich schützt. Die Ethik Schweitzers ist die Ethik des Gebotes: Du sollst nicht töten. Philosophische und religiöse Denker haben seit Jahrhunderten darüber gewacht, dass diese Ethik erhalten bleibt. Sie ist Richtschnur der Menschen unseres Kulturkreises, und sie gibt uns Sicherheit in unserem Handeln. Aktive Sterbehilfe ist Missachtung der Ehrfurcht vor dem Leben und zerstört, wie die Vergangenheit zeigt, Ethik und Moral. Für jeden Arzt sollte gelten: „Ich werde niemandem ein tödliches Mittel verabreichen, auch wenn ich darum gebeten werde.“ (Eid des Hippokrates) Dr. med. Jürgen Fege Hauptstraße 8, 09618 Brand-Erbisdorf
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