ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2001Breite Ablehnung aktiver Euthanasie: Ablehnung führt zum Gegenteil

THEMEN DER ZEIT: Diskussion

Breite Ablehnung aktiver Euthanasie: Ablehnung führt zum Gegenteil

Dtsch Arztebl 2001; 98(33): A-2095 / B-1775 / C-1671

Kühn, Klaus-Dieter

zu dem Beitrag Diskussion über Sterbehilfe von Gisela Klinkhammer in Heft 18/2001
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LNSLNS Die fundamentalistische Ablehnung jeglicher aktiver Sterbehilfe durch vor allem Kirchen- und Arztvertreter wird wie bei der Abtreibungsfrage zum extremen Gegenteil führen. Jeder Arzt weiß, dass aktives Nachhelfen – in seltenen Fällen – sinnvoll ist, der Würde des Schwerkranken entspricht und auch dem Geist der ärztlichen Hilfsverpflichtung am besten entspricht. Die Tötungspille für jedermann ist nur dadurch zu verhindern, dass die aktive Sterbehilfe sehr behutsam in die Hospiz-Sterbebegleitung integriert wird. Doch dazu gehören Mut, Ehrlichkeit und Hintanstellung eigener theoretischer Positionen. Dr. med. Klaus-Dieter Kühn Löwenplatz 7, 88250 Weingarten
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