ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2001Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik

BÜCHER

Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik

Dtsch Arztebl 2001; 98(33): A-2101 / B-1782 / C-1677

Verlag Walter de Gruyter

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LNSLNS Wissenschaft und Ethik Reichhaltige bioethische Fundgrube Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik. Band 5. Verlag Walter de Gruyter, Berlin, New York, 2000, 517 Seiten, kartoniert, 98 DM In der fünften Ausgabe gehört das Jahrbuch inzwischen zum Standardwerkzeug für den am philosophischen Diskurs der Bioethik Interessierten. Durch die Aufteilung in Beiträge, Berichte und Dokumentationen wird jedes Jahrbuch zu einer reichhaltigen bioethischen Fundgrube. Dies trifft für das fünfte Jahrbuch in besonderer Weise zu. Die Beiträge behandeln eine Vielzahl aktueller Themen, sei dies der Beitrag von Albin Eser über die Wahrheit und Wahrhaftigkeit in der Wissenschaft, sei es die Arbeit von Jan Peter Beckmann über die personale Identität oder der Artikel von Christiane Woopen über die Präimplantationsdiagnostik. Besondere Beachtung fand überdies die Transplantationsmedizin, der drei Arbeiten gewidmet sind. Bemerkenswert ist das hohe wissenschaftliche Niveau der Beiträge. Der Berichtsteil informiert über wissenschaftliche Projekte und Praxisfelder, wobei ein besonderer Schwerpunkt die Forschung an humanen embryonalen Stammzellen darstellt. So enthält der Berichtsteil vier Beiträge zu diesem Thema, die alle auf die Konferenz der Forschungsarbeitsgemeinschaft Bioethik in Nordrhein-Westfalen zum Thema „Klonierung menschlicher Embryonalzellen“ zurückgehen. Im umfangreichen Dokumentationsteil werden nicht nur deutsche und angloamerikanische, sondern auch französische Dokumente berücksichtigt. So finden sich zwei wichtige Stellungnahmen der französischen nationalen Ethikkommission in dem Band abgedruckt, und zwar zum Thema Xenotransplantation und zur Euthanasie. Auch wenn ein Großteil der Autoren institutionell mit dem Bonner Institut für Wissenschaft und Ethik in Verbindung steht, so ist es durch die Berücksichtigung verschiedenster Disziplinen den Herausgebern dennoch gelungen, mit dem Jahrbuch ein Stück Interdisziplinarität zu erzielen. Giovanni Maio
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