ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2001. . . mit Entsetzen Scherz: Über Nikotinabhängigkeit wird wenig berichtet im DÄ

THEMEN DER ZEIT: Diskussion

. . . mit Entsetzen Scherz: Über Nikotinabhängigkeit wird wenig berichtet im DÄ

Dtsch Arztebl 2001; 98(34-35): A-2162 / B-1834 / C-1726

Kellermann, Bert

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LNSLNS Maes wirft in seinem Artikel der WHO fahrlässigen Umgang mit Gesundheitsdaten vor. Unter anderem schreibt er, dass „die Angaben der WHO/TFI um jeweils 100 Millionen Raucher schwanken“ würden und nennt fünf Beispiele, bei denen die Zahl zwischen 1,1 und 1,2 Mrd. schwankt. Finden auch Sie das im Ernst stark schwankend? Meinen Sie
wirklich, dass dieser Artikel für Ihre Leser, die deutschen Ärzte, relevant ist?
In Ihrer Anmerkung zu diesem Artikel schreiben Sie, „dass auch ein guter Zweck es nicht rechtfertigt, lax mit Fakten umzugehen“. Gleichzeitig wehren Sie sich gegen den Vorwurf, raucherfreundlich zu sein. Tatsache ist jedoch, dass im DÄ auffallend wenig berichtet wird über die Nikotinabhängigkeit, eines der großen Probleme auch im ärztlichen Bereich. Beispielsweise wurde von Ihrer Redaktion mein Manuskript „Modellsucht Nikotinabhängigkeit und der Suchtbegriff der ICD-10“ am 30. November 2000 wegen des angeblich hohen Manuskriptbestands – offenbar ungelesen – zurückgeschickt.

Dr. med. Bert Kellermann,
Ehrenbergstraße 35, 22767 Hamburg
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