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Dtsch Arztebl 2001; 98(34-35): A-2208 / B-1875 / C-1766

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LNSLNS Die Bundesregierung will den Hochschuldienst reformieren. Im DÄ-Internet-Forum „Dienstrechtsreform“ spricht sich ein Arzt gegen die Pläne aus:
„Das momentane System ist mit großen Mängeln behaftet, und Änderungen sind vonnöten (Evaluation der Professuren, Qualitätssicherung in der Weiterbildung). Dennoch bin ich gegen die Reform, weil darin vor allem die Sparkomponente maßgeblich ist und damit der Forschungsplatz nachhaltig geschwächt wird. Will man Juniorprofessuren einführen, so müssen diese entsprechend dotiert sein mit langfristig guten Aussichten. Auch die C-3- und C-4-Stellen müssen attraktiv bleiben. Zudem ist eine weitgehende Autonomie unverzichtbar – wir haben bei unserer klinischen Arbeit lange genug gesehen, wozu es führt, wenn Verwaltungsorgane das Sagen haben. Warum nicht das amerikanische System 1 : 1 übernehmen? So wie die Dienstrechtsreform jetzt in den Schubladen liegt, ist die Gefahr, dass der ,brain drain‘ ins Ausland noch massiv verstärkt wird, immanent.“
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