VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2001; 98(34-35): A-2205 / B-1871 / C-1763

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Prof. Dr. med. Rudolf Kopf, Arzt, ehemaliger Direktor der Pharma-Sparte der Bayer AG (nach Übernahme der Tropon-Werke), Köln, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Aids-Stiftung, Bonn, wurde am 26. Juli 80 Jahre alt.
Der in Offenburg/Baden geborene Arzt und Wissenschaftler erhielt 1946 die Approbation als Arzt und wurde im gleichen Jahr zum Dr. med. approbiert. Von 1946 bis 1952 war er Assistenzarzt am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Münster. In Münster habilitierte er sich im Jahr 1952. Dann wechselte er an die Universität Kiel, wo er von 1960 bis 1988 als Honorarprofessor tätig war. Von 1953 bis 1957 hatte Kopf verschiedene leitende Funktionen in Forschung und Entwicklung bei den Firmen Wolff, Bielefeld, und Lundbeck, Kopenhagen, inne. 1958 ist er zum Geschäftsführer bei den Tropon- Werken GmbH in Köln berufen worden. 1960 wurde er alleiniger Geschäftsführer dieser Firma, 1963 geschäftsführender Gesellschafter, ehe er zum Direktor bei Bayer AG berufen wurde.
Kopf war in zahlreichen wissenschaftlichen und berufspolitischen Gremien ehrenamtlich tätig, so ab 1969 im Beirat „Arzneimittelsicherheit“ beim damaligen Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit. Von 1972 bis 1989 war er Mitglied des Bundesgesundheitsrates und von 1977 bis 1990 in der Transparenzkommission des Bundesgesundheitsamtes. Im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) war er im Geschäftsführenden Vorstand von 1968 bis 1986 aktiv. Von 1981 bis 1984 war Kopf BPI-Präsident, seit 1986 gehörte er dem Ältestenrat des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie an. Er war Vertreter der deutschen pharmazeutischen Industrie im Council der Internationalen Gesellschaft der Pharmazeutischen Industrie in Genf. Mitglied des Kuratoriums der Deutschen Aids-Stiftung ist er seit 2001. Kopf ist Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Dr. med. Otto Schloßer, Internist aus Stephanskirchen/ Oberbayern, vollendet am 28. August sein 80. Lebensjahr.
Schloßer ist seit vielen Jahren auf regionaler, Landes- und Bundesebene in der ärztlichen Berufspolitik engagiert. Bereits 1952 wählten ihn die Rosenheimer Ärzte zum Vorsitzenden des Ärztlichen Kreisverbandes. 1974 wurde er erstmals zum Mitglied der Kammerversammlung der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer gewählt; von 1967 bis 1991 gehörte er dem Vorstand dieser Ärztekammer an. 1976 wurde Schloßer zum Vorsitzenden der Bezirksstelle Oberbayern der KV Bayerns gewählt. Im Vorstand der Akademie der Gebietsärzte der Bundes­ärzte­kammer wirkte Dr. Schloßer lange Jahre maßgeblich mit. Auch auf kommunalpolitischer Ebene war er engagiert. 1950 wurde er in den Stadtrat von Rosenheim gewählt, 1970 zum Mitglied des Bayerischen Bezirkstages in Oberbayern. Von 1974 bis 1978 war er Vorsitzender des Bayerischen Landesgesundheitsrats (München). Darüber hinaus war er Gründungsmitglied des Sozialpolitischen Arbeitskreises der CSU.
Schloßer ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Bundes­ärzte­kammer zeichnete ihn in Würdigung seines Einsatzes in der ärztlichen Fortbildung mit der Ernst-von-Bergmann-Plakette aus.

Prof. Dr. med. Friedrich-Wilhelm Kolkmann, niedergelassener Pathologe in Nürtingen, Präsident der Lan­des­ärz­te­kam­mer Baden-Württemberg, Stuttgart, wird am 30. August 65 Jahre alt,
Friedrich-Wilhelm Kolkmann, in Oberhausen-Sterkrade geboren, studierte Medizin an den Universitäten in Göttingen und in Kiel; 1963 Staatsexamen, im gleichen Jahr Promotion zum Dr. med. 1965 erhielt er die Approbation als Arzt. Von 1965 bis 1973 arbeitete Kolkmann am Institut für Pathologie der Universität Heidelberg. 1971 schloss er seine Habilitation im Fach Pathologie ab. 1973 ist er zum außerplanmäßigen Professor ernannt worden; von 1973 bis 1991 war er Chefarzt des Pathologischen Instituts am Kreiskrankenhaus in Nürtingen. 1991 wurde er zum Präsidenten der Lan­des­ärz­te­kam­mer Baden-Württemberg gewählt, ein Amt, in dem er zuletzt 1999 bestätigt wurde. Seit Januar 1992 ist Prof. Kolkmann als Pathologe in einer Gemeinschaftspraxis in Nürtingen niedergelassen. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema