VARIA: Personalien

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2001; 98(34-35): A-2206 / B-1906 / C-1778

EB

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LNSLNS Ernst-Jung-Preis für Medizin – verliehen durch die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung, Dotation: insgesamt 400 000 DM, zu gleichen Teilen an Prof. Dr. Christine Petit, Institut Pasteur, Paris, und an Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Thomas J. Jentsch, Zentrum für Molekulare Neurobiologie der Universität Hamburg.
Prof. Petit erhielt die Auszeichnung in Würdigung ihrer Entdeckung des genetischen Defektes („Kallman-Gen“), der für angeborene Taubheit verantwortlich ist, Prof. Jentsch in Würdigung seiner Forschungsarbeiten vor allem im Bereich der Kalium/Kalzium-Chlorid-Kanäle und deren pathogenetischer Bedeutung.
Die Ernst-Jung-Medaille für Medizin in Gold, mit der eine „herausragende Lebensleistung“ gewürdigt wird, erhielt Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. mult. Gustav V. R. Born, William Harvey Research Institute, University of London. Die Auszeichnung ist zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit einem Stipendium in Höhe von 60 000 DM ausgestattet, das auf Vorschlag des Empfängers der Medaille vergeben wird.

Hofmann- und Heermann-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V., Bonn, an Dr. med. Klaus Otto, HNO-Facharzt aus Mannheim, in Würdigung seines Einsatzes in der Fort- und Weiterbildung der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

Georg Heberer Award 2000 – gestiftet von der Chiles Foundation, Portland, Oregon, USA, verliehen im Rahmen des 528. Stiftungsfestes der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dotation 10 000 US-$, an Dr. med. B. Michael Ghadimi, Klinik für Allgemeinchirurgie der Universität Göttingen, für seine Arbeiten „Specific chromosomal aberrations and amplification of the AIB1 nuclear receptor coactivator in pancreatic carcinomas“ und „Centrosome instability occurs in aneuploid, but not in diploid colorectal carcinomas and induces numerical chromosomal aberrations“. Die Forschungsarbeiten setzen sich mit der Charakterisierung der chromosomalen Veränderungen beim Pankreas- und Kolonkarzinom auseinander. Neben dem Nachweis eines hohen Maßes an genomischer Instabilität mit sehr hoher Rekurrenzrate konnten durch die Entwicklung von speziellen DNA-Sonden chromosomale Alterationen in Zelllinien und bereits in klinisch gewonnenen Präparaten detektiert werden.

E. und F. Hodeige-Preis – verliehen durch Eleonore- und Fritz-Hodeige-Stiftung, Dotation: 10 000 DM, an Priv.-Doz. Dr. med. Raymund E. Horch, Facharzt für Chirurgie, Oberarzt an der Abteilung für Plastische und Hand-chirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. G. Björn Stark) in Würdigung seiner experimentellen Arbeiten über Hautersatz und Unterstützung der Wundheilung bei Verbrennungswunden und chronischen Hautulzera durch kultivierte Keratinozyten.

Geriatrie-Preis – verliehen im Rahmen des Nordrhein-Westfälischen Fortbildungskongresses Geriatrie unter Beteiligung des Rheinisch-Westfälischen Arbeitskreises für Klinische Geriatrie und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, an das Narkolepsie-Präparat Vigil® (Modafinil), hergestellt und vertrieben durch Merckle GmbH, Ulm.

Franziska-Kolb-Preis – für Leukämieforschung, ausgeschrieben und gestiftet von der Franziska-Kolb-Stiftung, Dotation: 5 000 DM, an Dr. med. Stephan Stilgenbauer, Abteilung Innere Medizin III, Universität Ulm, in Würdigung seiner Arbeit mit dem Titel „Genetische Veränderungen bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL)“. EB
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