ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2001Jordanien: Zu den Wüstenschlössern

VARIA: Reise / Sport / Freizeit

Jordanien: Zu den Wüstenschlössern

Dtsch Arztebl 2001; 98(34-35): A-2203 / B-1879 / C-1775

Clade, Harald

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LNSLNS Den Vorderen Orient individuell oder in einer kleinen Gruppe zu entdecken ist auch für Kurzentschlossene kein großes Problem, kann man doch auf ausgewiesene Spezialveranstalter bauen, die drei arabische Länder des Vorderen Orients in ihrem Programm anbieten: Jordanien, Syrien und den Jemen.
Die 1995 in 63533 Mainhausen, Schillerstraße 63, gegründete Firma DiNa-Reisen/Studienreisen ist ein Spezialreiseveranstalter, der mit maßgeblichen, kompetenten Tour-Operators und Reiseorganisationsfirmen vor Ort kooperiert: mit Royal Tours in Amman/Jordanien, einer Tochterfirma der Staatlichen Royal Jordanian Airline, mit der Firma Universal Tours und Yemenia in Sanaa sowie Jasmin Tours Syria in Damaskus. Geplant ist, auch kulturhistorische Stätten in Palästina, im Libanon, Libyen und im Iran in das Pauschalangebot aufzunehmen.
DiNa-Studienreisen ist ein Familienbetrieb, geleitet von Dr. rer. nat. Eman Bustami, einer gebürtigen Jordanierin, die an der Universität Göttingen im Fachgebiet Mikrobiologie zum Dr. rer. nat. promoviert wurde. Mitinhaber der Firma ist Dr. med. Hatem Bustami (57), ein seit 1963 in Deutschland lebender gebürtiger Jordanier, der – inzwischen deutscher Staatsangehöriger – seit 1977 als Facharzt für Allgemeinmedizin niedergelassen ist, seit 1991 in Mainhausen. Spezialisiert ist das Unternehmen auf individuelle Rundreisen mit kleinen Touristengruppen durch das haschemitische Königreich Jordanien, ein kulturhistorisch interessantes, sicheres Land mit einer zehntausend Jahre alten Geschichte. Besichtigt werden die auf sieben Hügeln erbaute Metropole Amman (rund zwei Millionen Einwohner), die antike Römerstadt Jerash (Gerasa), wegen ihres guten Erhaltungszustandes auch als das „Pompeji des Orients“ bezeichnet. Weitere Ziele der Touren: der Berg Nebu, von dem Moses das Gelobte Land erblickt hat, es aber nie betrat. Dann geht es nach Madaba mit seinem Kleinod, der St.-Georgs-Kirche. Den Fußboden der kleinen Kirche ziert eine sehr gut erhaltene Mosaiklandkarte des historischen Palästina aus dem 6. Jh. n. Christus. Der Stadt mit der größten, weitgehend restaurierten Kreuzritterburg Jordaniens, Kerak, wird ebenso ein Besuch abgestattet wie der hoch aufragenden Burg Shobek und der antiken Felsenstadt Petra mit seinen eindrucksvollen Bauten und Denkmälern („Wüstenschlösser“). Durch das „Tal des Mondes“ wird Wadi Rum erreicht, eine Wüste mit inselartigen Sandsteinbergen, die im gleißenden Abendlicht glühen. Hier wurde der Film „Lawrence von Arabien“ gedreht.
Für Entspannung sorgt ein Abstecher zum Golf von Aqaba oder zu den Thermen des Mövenpick-Resorts & Spa am Toten Meer, mit 396 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt der Erde. Ein ausladendes Mahl in einer alten Karawanserei in Amman versetzt den Touristen zurück in längst verflossene Zeiten, als die Nabatäer mit ihren Kamelkarawanen das Wüstenland durchstreiften. Harald Clade
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