ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2001Familiäre Hypercholesterinämie

MEDIZIN: Referiert

Familiäre Hypercholesterinämie

Dtsch Arztebl 2001; 98(34-35): A-2192 / B-1895 / C-1768

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LNSLNS Eine Untersuchung aus den Niederlanden konnte anhand eines genau recherchierten Familienstammbaumes mit entsprechender Familienanamnese interessante Aspekte zur familiären Hypercholesterinämie aufzeigen. Es stellte sich heraus, dass Träger des familiären Hypercholesterinämie-Gens im 19. und frühen 20. Jahrhundert keine erhöhte Sterblichkeit gegenüber Kontrollpersonen aufwiesen. Die Mortalität stieg erst nach 1915 an, erreichte zwischen 1935 und 1964 ihr Maximum und fiel dann wieder ab. Die Mortalität war auffälligerweise bei den zwei verschiedenen Zweigen dieser Familie unterschiedlich erhöht. Laut Meinung der Autoren unterstreichen diese Beobachtungen die Bedeutung von Umweltfaktoren bei genetischer Suszeptibilität. acc

Sijbrands EJG et al.: Mortality over two centuries in large pedigree with familial hypercholesterinaemia: family tree mortality study. BMJ 2001; 322: 1019–1023.

Dr. Sijbrands: nrexpert@euronet.nl

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